Kandidierende räumen einmal richtig auf!

Wie jedes Jahr organisierte die Gemeinderverwaltung eine Säuberungsaktion in Ketsch. Viele Vereine und Organisationen beteiligten sich daran unsere Heimat vom Dreck zu befreien. Natürlich waren auch wir, wie jedes Jahr, mit dabei.

Schon im Vorfeld war uns wichtig ein kleines Zeichen auf Veränderung zu setzen. So haben wir uns gegen die Plastiksäcke, die von der Gemeinde herausgegeben wurden,entschieden. Auch wenn viele andere anwesenden Parteien diese Möglichkeit dankend annahmen, waren wir uns einig hier selbst Geld in die Hand nehmen zu müssen um einen kleinen Schritt in Richtung Vermeidung von Plastikmüll/Mikroplastiken zu gehen.

Die angeschaften  Abfallsäcke  aus recyceltem Altpapier erwiesen sich bei der Menge an Müll zusätzlich noch als wesentlich praktischer und stabiler als die angebodenen Plastiksäcke.

An unserem Abschnitt der Ketscher Grillhütte war die Müllsituation zwar nicht so erschreckend wie in den Jahren zuvor, allerdings ist es immer wieder eine Überraschung  was und wie achtlos in der Natur entsorgt wird.Angefangen bei Kleinteilchen wie Zigarettenstummeln über Wattestäbchen aus Plastik, bis hin zu einem Orthopädischen Schuh ,Sonnenschirmen und einem alten Sofa. Die Krone setzt aber im Grunde der entsorgte Biomüll aus Haushalten, an fast jeder Ecke auf. Sich den Weg machen zur Grillhütte nur weil seine eigene Tonne voll ist? Bio Müll kann man mit einfachsten Mitteln selbst kompostieren.

Bußgelder wie in Mannheim, sind nicht die Lösung, könnten aber zum Nachdenken anregen u.a. seine Zigarette oder sein Kaugummi nicht einfach auf den Boden vor einem fremden Haus zu werfen, die es dann am Ende sogar säubern müssen!

Es muss ein Bewusstsein geschaffen werden, seinen Müll auch wieder mitzunehmen.  Ein weiterer Schritt wäre auch die Plastiktüten für Hundekot , durch entsprechende kompostierbare Alternativen zu ersetzen.

Auf diese Thematiken werden wir am 17.4.2019 bei unseren Mittwochsgesprächen einem näher eingehen. Kreisrätin Monika Maier Kuhn wird zu Gast sein um mit uns über Möglichkeiten einer Nachhaltigen Gemeinde Ketsch zu diskutieren.

 

Unsere Kandidaten Moses Ruppert,Tarek Badr,Jens Rebmann, Michael Rößler, Sandra Reiff,Gerhard Jungmann und Marc Schneider vor einem Teil des gesammelten Mülls

 

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