Jens Kochendörfer (SPD) ist zweite Stellvertreter des Bürgermeisters

Unser Gemeinderat Jens Kochendörfer wurde gestern zum zweiten Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt.Herzlichen Glückwunsch zur Wahl „Charly“. Echt-Direkt-Nah-WirfürKetsch

Mittendrin statt nur dabei – SPD bei „Run for the Kids“

Am gestrigen Sonntag fand zum ersten mal der Ketscher Spendenlauf „Run for the Kids“ statt.

Die SPD Ketsch hat sich nicht nehmen lassen auch Läufer zu senden und diese tolle Aktion  zu unterstützen. Manuel und Moses konnten gute Zeiten für sich verbuchen, die man hoffentlich im nächsten Jahr noch etwas verbessern kann. Eine rundum gelungene Veranstaltung die hoffentlich keine einmalige Geschichte bleibt und  im nächsten Jahr noch mehr  Menschen anlockt.

Ein großer Dank an alle Helfer ,die Polizei, der OV des DRK Ketsch uvm. bei der Versorgung der Sportlerinnen und Sportler!

Nachgefragt bei Dr.Ralf Göck..Wie wird man Bürgermeister?

Ralf vs. Moses – ein unglaublich spannenden, lustigen aber auch lehrreiches Treffen durfte Moses mit dem Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck erleben. Moses Ruppert hat ihn in seinem Büro im Brühler Rathaus besucht und ihm die interessanten Fragen gestellt, die man Ihm im Vorfeld, zb. über Instagram gesendet hatte. Dabei sind Fragen wie „Was waren deine schlimmsten/besten Erfahrungen?“ oder „Wann macht endlich der KFC in Brühl auf? oder Welche spannenden Herausforderungen hat ein Bürgermeister in seinem Alltag? Wie viel verdient man dabei? uvm. Viel Spass beim Anschauen !

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Die Freitagspost von Daniel Born

Liebe Freundinnen und Freunde der Freitagspost,
liebe Genossinnen und Genossen,

Willy Brandt nannte uns Sozialdemokraten einmal die Partei des „donnernden Sowohl-als-auch“ – das ist etwas komplett anderes als das „Ja, aber“ welches man heute oft in der Politik hört.
Das „donnernde Sowohl-als-auch“ versucht ganzheitliche Ansätze zu finden, die Brücken bauen und Ziele nicht gegeneinander ausspielen. Wir erleben den Unterschied zwischen „Sowohl-als-auch“ und „Ja, aber“ derzeit unmittelbar bei uns im Wahlkreis.
Im Entenpfuhl haben wir zwischen Hockenheim, Ketsch und Schwetzingen einen Wald, der nicht nur seinen Beitrag zur Biodiversität, zum Klimaschutz und zur Naturerholung leistet – sondern der für die Trinkwasserversorgung in unserer Region unverzichtbar ist. Ein Wald ist wie ein natürliches Schutzkissen für das darunterliegende Grundwasser. Eigentümerin dieses Gebietes ist das Land Baden-Württemberg. Pächterin ist die Firma Krieger, die hier Auskiesungen durchführen will. Das wäre nicht nur das Ende des Waldes – sondern würde auch das Grundwasser massiv tangieren.
Ich habe darum in einem parlamentarischen Antrag nicht nur gefragt, wie der weitere Verwaltungsweg einschließlich Umweltverträglichkeitsprüfung ist, sondern auch wie das Land als Eigentümerin zu dem Vorhaben steht. Und da kam das „Ja, aber“ – welches uns in der Klimaschutzpolitik immer wieder so verärgert.
Ja, das Land ist Eigentümerin, aber verweist eben auf das beim Landratsamt anhängige Verwaltungsverfahren. Ja, das Land sieht die Kritik der Umweltverbände aber verweist auf die Rohstoffgewinnung. Ja, das Land hat einen Notfallplan Wald aber bei diesem Wald gibt es die Zuständigkeit lieber an das Landratsamt weiter.
Das ist das „Ja, aber“ mit dem wichtige Ziele gegeneinander ausgespielt werden sollen. Wir von der SPD stehen für das „Sowohl-als-auch“! Wir brauchen eine Wohnraumoffensive in Baden-Württemberg. Die grün-schwarze Regierung hat hier eine katastrophale Negativbilanz und jeden Tag, den diese Regierung im Amt ist, fehlen 51 Wohneinheiten mehr. Von den vielen Problemen, die es gibt, gehört auch die Baustoffknappheit dazu. Darum fordere ich bspw. neben dem Ausbau der Holzbauweise (Angemerkt dazu sei, dass Grün-Schwarz bei der letzten Änderung der Landesbauordnung eine Unsicherheit im Bereich Holzbau und Rauchschutz eingefügt hat, die von Experten eher als weitere Behinderung des Ausbaus der Holzbauweise bewertet wurde) und der Erhöhung des Anteils von Recyclingbeton auch ein landesweites Baustoffmonitoring. In einem solchen Baustoffmonitoring müsste bspw. auch geprüft werden, wo Flächen, die bspw. für Gewerbeansiedlungen vorgesehen sind, für die Auskiesung genutzt werden können oder bestehende Kiesgruben verbunden werden können. Denn eines ist klar: wir werden die Wohnraumoffensive nicht packen, wenn für die Baustoffgewinnung Areale wie der Entenpfuhl in Betracht gezogen werden. Im Gegenteil: es schafft einen Gegensatz von Klima- und Naturschutz auf der einen Seite und bezahlbaren Wohnraum auf der anderen Seite, der die gesellschaftliche Mehrheit für beide Ziele ins Wanken bringt. Das mag eine Strategie sein, die den „Ja, aber“-Parteien entspricht, aber die sich die „Sowohl-als-auch“-Volkspartei SPD nicht zu Eigen machen wird. Ich arbeite als Wohnungspolitiker im Land dafür, dass wir beide wichtigen Ziele miteinander verbinden und nicht gegeneinander ausspielen. Denn unser Land braucht lebendige Kommunen: durchmischt, vernetzt, bezahlbar, barrierefrei und mit guter Luft zum Atmen. Das geht nicht mit „Ja, aber“ – das geht nur mit „Sowohl als auch“. Und um das zu erreichen muss klar sein, dass ein Gebiet wie der Entenpfuhl als Wald erhalten bleibt und der Kiesabbau dort verhindert wird. So wie klar sein muss, dass wir innovativ und baustoffschonend bauen, dass wir über ein Baustoffmonitoring sinnvolle Rohstoffgewinnung einschließlich des Imports und Exports steuern und nachhaltige Bauweisen fördern.

Mit roten Grüßen und den besten Wünschen für ein schönes Wochenende

Ihr und Euer Daniel

P.S.: Wer sich noch mehr über den Entenpfuhl informieren möchte, für den gibt es schon am Montag eine gute Möglichkeit. Die SPD Ketsch und die SPD Schwetzingen haben federführend eine Waldbegehung am Entenpfuhl vorbereitet. Bei diesem Termin wird auch meine Kollegin Gabi Rolland, die die umwelt- und naturschutzpolitische Sprecherin unserer Fraktion ist, dabei sein und über aktuelle Strategien für den Wald- und Forstschutz aber auch für die Trinkwassersicherheit sprechen. Außerdem wird es informative Beiträge über den Zustand des Waldes, die aktuelle Lage und einen Austausch der nächsten Möglichkeiten geben. Los geht es um 18h an der Einfahrt Mecklenburger Str. von Hockenheim kommend in der Nähe der Bushaltestelle.

 

 

 

3 Dinge die ich in meiner Gemeinde verbessern will

Unsere Gemeinde braucht dringend Veränderung! Welche Ideen zum Beispiel unser neuer Gemeinderat Moses Ruppert hat, zeigt er Euch in diesem Video. Dabei seht ihr auch gleich noch einige tolle Orte unserer Heimatgemeinde

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Viel Spaß

 

Pläne für das Gewann Entenpfuhl müssen verhindert werden!

Erhalt des gesamten Areals  alternativlos

Der Ortsverein der SPD und die angeschlossene SPD Fraktion im Gemeinderat Ketsch stellen sich klar gegen die Planungen, aus dem Gewann „Entenpfuhl“ einen Baggersee mit Kieswerk entstehen zu lassen. Dies hatte man schon gemeinsam mit der Gemeinde Ketsch, der Stadt Schwetzingen und dem Kreis, bis zuletzt 2017, klar zum Ausdruck gebracht. Man konnte daher vom Ende der Planungen ausgehen. Dass dies nicht der Fall war, und nun sogar geplant wird, nahezu doppelt so viele Hektar Wald zu opfern, zeigt die Entschlossenheit der Grün/Schwarzen Landesregierung und der verantwortlichen Personen, aus diesem Stück Natur so viel Profit wie möglich zu schlagen. Hintergrund des größeren Abbaugebietes sind nämlich rein wirtschaftliche Gründe. Das Gelände liegt zwar auf der Gemarkung der Stadt Schwetzingen, Eigentümer ist aber das Land Baden-Württemberg. Ein kleineres Gebiet wäre laut des für den Abbau verantwortlichen Unternehmens nicht wirtschaftlich.

Gegen diesen Abbau sprechen nicht nur der Schutz von Arten, Klima und Natur, sondern auch die mögliche Verschmutzung unseres Trinkwassers. Durch den Bau an sich, die dortigen eingesetzten Maschinen und den erhöhten Verkehr besteht die große Gefahr, dass das angrenzende Wasserschutzgebiet, zu dem das Wasserwerk Schwetzinger Hardt gehört, beeinträchtigt wird .

 

„Es macht fassungslos und wütend, dass man einen ausgewiesenen Wald für Erholung, Klima- und teilweise Bodenschutz einfach platt machen will, sobald sich die Möglichkeit bietet“, so Gemeinderat Ruppert. „Hier geht es nicht darum, einem bestimmten Trend hinterherzulaufen, sondern dass man dem eh schon taumelnden Ökosystem weiter schadet, wenn man solche Entscheidungen einfach akzeptiert.“

Angesichts der Entwicklungen in der Welt und auch im Land müsse man vor allem die verantwortlichen Unternehmen und die Landesregierung endlich verstehen, dass um jedes Fleckchen halbwegs intakter Natur auch vor der eigenen Haustür gekämpft und nach alternativen Rohstoffen gesucht werden muss.

„Dieser Wald ist ein schöner ursprünglicher Mischwald und es wäre eine Schande, diesen in eine Kategorie zu zwingen, die da heißt: Nicht wertvoll für uns!“ so Kreisrätin und Vorsitzende der Schwetzinger SPD Monika Maier-Kuhn bei einer Begehung des Areals.

 

 

Der Ortsverein der SPD Ketsch schließt sich daher dem Bündnis der Umweltorganisationen an und hofft, dass weitere Bürger, Gruppen, Vereine und Parteien folgen.
Vor allem von den örtlichen Parteien, die mit der Landesregierung und dem verantwortlichen Staatssekretär -wie im Wahlkampf zu sehen- eng verbunden sind, fordert man klare Haltung und konsequentes Handeln für dieses Naturgebiet, für Ketsch und für alle betroffenen Kommunen.

Bei Plastik ist weniger mehr!

Ist eine plastikfreie Zukunft realistisch oder Utopie?

Das Thema des monatlich stattfindenden Mittwochsgesprächs der SPD, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger immer herzlich eingeladen sind, war in dieser Woche der zur Zeit in allen Medien sehr präsente Umgang mit Müll und vor allem Plastikmüll. Geladene Gäste waren diesmal Gabi Roland, Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg aus Freiburg und Dominique Odar, SPD-Europa-Kandidatin aus Mühlhausen.

Dominique Odar

Als Expertin für die europäische Ebene berichtete Dominique Odar von der Europäischen Kunststoffstrategie und der sogenannten Einwegkunststoff-Richtlinie (Richtlinie zur Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt). Die Richtlinie sieht neben dem Verbot von unter anderem Tellern, Besteck, Wattestäbchen, Trinkhalmen, Rührstäbchen, Ballonstäben aus Einwegplastik, auch die Reduktion von weiteren Produkten wie Bechern und Lebensmittelverpackungen sowie Tabakprodukten vor. Europaweit soll es eine verbindliche Sammelquote für Plastikflaschen geben. Zudem sollen Hersteller mit in die Verantwortung genommen werden, auch um Alternativen zu schaffen und aufzuzeigen.
Weitergehend fordert die SPD das Verbot von Mikroplastik in Kosmetika sowie ein Verbot für überflüssige Plastikverpackungen.
Gabi Roland berichtete vom 5-Punkte-Plan der deutschen Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) der zur Reduzierung des Plastikmülls beitragen soll. Punkt eins betrifft die Vermeidung von überflüssigen Produkten und Verpackungen, denn was nicht produziert und in Umlauf gebracht wird, muss nicht entsorgt werden. Der zweite Punkt zielt darauf ab, Produkte und Verpackungen, die unerlässlich sind, umweltfreundlicher zu gestalten. Als dritter Baustein soll eine Erhöhung der Recyclingquote für Kunststoffverpackungen dafür sorgen, dass ein größerer Anteil der Rohstoffe wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt wird. Viertens ist Plastik im Bereich der Bioabfälle zu vermeiden und Punkt fünf sieht vor, durch Technologieexport, zur Verringerung der Verschmutzung unserer Weltmeere beizutragen.
Auch auf kommunaler Ebene lässt sich hinsichtlich des Plastikmülls viel tun. So könnten beispielsweise Strafen für illegale Müllentsorgung oder auch das unachtsame „Fallenlassen“ von Verpackungen oder Zigarettenstummeln eine Lösung für das Müllproblem im öffentlichen Raum sein. Die Stadt Mannheim hat gerade eine erhebliche Erhöhung der Bußgelder für eben diese Vergehen beschlossen. Gemeinderatskandidat Jens Rebmann hebt hervor, dass ein, am besten kreisweit eingeführtes, Recup-Pfandsystem der immensen Menge an Einweg-Kaffeebechern Einhalt gebieten könnte. Dieses System sieht die Einführung von Mehrwegbechern vor, die an vielen Annahme- und Ausgabestellen erhältlich sind und zurückzugeben werden können.

Eine Trinkwasserstation zum Auffüllen. Auch unsere Tiere würde es freuen!

Ein Ketscher Becher für die Umwelt sozusagen. Ebenfalls sprach er die Hoffnung auf einen Unverpackt Laden in Ketsch an, wie es ihn in Mannheim und Heidelberg bereits gibt. Kandidatin Sandra Reiff wünscht sich, dass die jährlich stattfindende Müllsammelaktion in Ketsch noch besser beworben und in Kooperation mit den Schulen veranstaltet wird. Auch sollten die von der SPD verwendeten Tüten, anstelle der Plastiksäcke, genutzt werden. Auf diese Weise soll das Bewusstsein der Kinder schon früh dafür geschärft werden, dass achtlos fallengelassener Müll nicht einfach verschwindet, sondern mühsam wieder eingesammelt werden muss. Gemeinderat Hans-Peter Rist weist darauf hin, dass es auch in Bezug auf die Vermeidung von Plastikmüll vor allem darum geht, alte Gewohnheiten zu überdenken und auch zu verändern. Hier kann und muss jeder einzelne tätig werden, damit sich etwas verändert. Ebenso sprach er die Idee von Refill Stationen für Ketsch an. An diesen können sich die Bürger kostenlos Trinkwasser abfüllen und sind somit nicht auf den Kauf weiterer Plastikflaschen angewiesen. Eine Zukunft komplett ohne Plastik sahen die Teilnehmer als nicht realistisch an. Jedoch wäre schon die Vermeidung unnötiger Verpackungen und der bewusstere Umgang der Menschen mit der Müllproblematik ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Stadtradeln 2019 – Wir sind dabei!

Wie auch bereits in den Vorjahren , haben die Umweltgruppen Lokale Agenda 21, Umweltstammtisch Ketsch e.V. und Sonnenernte e.V. wieder ein „Offenes Team Ketsch“ gegründet und dies auch bereits registriert um bei der Kampagne „Stadtradeln“ aktiv km für den Klimaschutz zu sammeln. Ziel ist es mehr Menschen aufs Fahrrad zu bringen und das Auto auch einmal stehen zu lassen wenn es nicht gerade nötig ist.

Wir als SPD Ortsverein und unsere Kandidierenden werden sich dem „Offenen Team Ketsch“ anschließen bzw. haben dies bereits getan. Ab dem 18.Mai kann hier für 21 Tage geradelt werden. Eine tolle Sache die man, auch außerhalb des Wahlkampfes, gerne unterstützt.  Wir sind gespannt wieviel KM in diesem Jahr zusammen kommen.

Anmelden kann man sich ganz einfach über: https://www.stadtradeln.de/registrieren 

Einfach als Kommune „Rhein Neckar Kreis“ wählen und dem „Offenen Team Ketsch“ beitreten. Ihre Km können Sie auf Vertrauensbasis eingeben oder auch über die APP von Stadtradeln direkt aufzeichnen.

Für weitere Fragen kann man sich an Sonnenernte e.V. wenden unter: sonnenernte@web.de


 

von der Homepage der Kampagne www.stadtradeln.de

Hintergrund zur Kampagne

STADTRADELN ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Mit der Kampagne steht Kommunen eine bewährte, leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um in der Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv(er) zu werden. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams aus Kommunalpolitiker*innen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürger*innen für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Im Zeitraum 1. Mai bis 30. September sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden. Wann die drei STADTRADELN-Wochen stattfinden, ist jeder Kommune frei überlassen.

Die Ziele

Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben! Kommunalpolitiker*innen als die lokalen Entscheider*innen in Sachen Radverkehr können „erfahren“, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein und dann Verbesserungsmaßnahmen anstoßen bzw. umsetzen.

Das STADTRADELN ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln in Teams mit Bürger*innen um die Wette. Idealerweise sollen sie beim STADTRADELN als Team-Captain in Erscheinung treten, um durch ein positives Beispiel für die vermehrte Nutzung des Fahrrades bei ihren Mitbürger*innen einzutreten. Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, Bürger*innen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden.

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums tragen Radelnde die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender ein. Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen. Leistungen der einzelnen Teilnehmenden, mit Ausnahme der STADTRADELN-Stars, werden nicht öffentlich dargestellt.

Das STADTRADELN kann mit verschiedensten Maßnahmen unterstützt werden, um auf die Vorteile nachhaltiger Mobilität aufmerksam zu machen. Die Durchführung eines Radel-Aktionstages mit Radtouren, Informationsständen, Podiumsdiskussionen etc. bietet beispielsweise die Möglichkeit, Bürger*innen für das Radfahren zu sensibilisieren und mit zusätzlichen Akteur*innen für die Radverkehrsförderung zu werben. Eine Ideensammlung, welche Maßnahmen Kommunen zum STADTRADELN organisieren können, ist unter stadtradeln.de/materialien zu finden.

Grundsteuer – Sicherung des Aufkommens hat Priorität

Am vergangenen Sonntag fand das erste politische Frühstück der SPD Ketsch statt.

Lothar Binding MdB

Zu Gast war der finanzpolitische Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag Lothar Binding. Dank guter Versorgung mit Kaffee und Leckereien durch das Team des  Restaurants Lavendel konnte man an diesem Sonntag gestärkt in Gespräche über Unterstützung bei der Rente, Finanzierung des Gute-Kita-Gesetz, die Erhöhung des Kindergeldes ab 1.Juli sowie Zukunftsinvestitionen und konkrete Verbesserungen für die Menschen gehen.

„Wir sehen keinen Grund, den Soli für die reichsten 10 Prozent der Steuerzahler in ganz Deutschland früher als geplant abzuschaffen. Wir sind auch nicht bereit, bis zu 40 Milliarden Euro mehr für Rüstung auszugeben. Zukunftsinvestitionen in mehr Kitaplätze mit besserer Betreuung und eine Senkung bzw. Abschaffung  der Kitagebühren und konkrete Verbesserungen für die Menschen haben Vorrang. Wir wollen die Weichen dafür stellen, dass die Rente bis 2040 abgesichert ist.“ So Lothar Binding zu den anwesenden Gästen.

Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten gehört abgeschafft

 

In mehreren Anfragen von Ketscher  Bürgern wurde die doppelte Verbeitragung bei Betriebsrenten angeprangert. „Als Deutschland noch der „kranke Mann Europas“ war und die Krankenkassen unter extremen Druck standen, half der volle Beitragssatz das gesetzliche Krankenkassensystem zu stabilisieren. Angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung und zu erwartender Mehreinnahmen für die Krankenkassen, müssen Betriebsrentnerinnen und Betriebsrentner heute wieder entsprechend entlastet werden.“, antwortet Lothar Binding. Bei den Abschlüssen von Betriebsrenten haben sich die Menschen darauf verlassen, einen wichtigen Beitrag für ihre Altersversorgung zu leisten. „Die Union und ihren Gesundheitsminister Jens Spahn fordern wir auf, ihren Widerstand gegen eine Entlastung der Betriebsrenten aufzugeben.“ so Binding weiter.

Von großem Interesse waren neben dem Blick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit eines Abgeordneten oder Ministers  im Bundestag, auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Regelungen zur Bemessung der Grundsteuer die als verfassungswidrig erklärt wurde.

Hans Peter Rist

 

 

 Hans Peter Rist, finanzpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Ketscher Gemeinderat, begrüßt diese Entscheidung und hofft auf eine zügige Reform, die die Sicherung des bisherigen Grundsteueraufkommens für die Kommunen sicherstellt.

 

Diese aktuellen Einheitswerte führen heute zu großen Ungerechtigkeiten bei der Bemessung der Grundsteuer  als verlässliche Einnahmequelle für eine Gemeinde.„ Ein Wegfall der Grundsteuer würde die kommunale Daseinsvorsorge bedrohen und das bundesstaatliche Finanzierungssystem insgesamt in große Schwierigkeiten bringen.“ ergänzt Lothar Binding. Durch das Urteil wird sich nun auch die CSU bewegen müssen, die sich in Sachen Reform bisher quer gestellt hatte.

Ortsvorstand Jens Rebmann und Fraktionssprecher Gerhard Jungmann bedankten sich für die angenehmen und informativen Gespräche. Man kann sich auf die nächsten Veranstaltungen der SPD in Ketsch freuen.

Nächster Termin ist bereits am Samstag den 13.4 ab 15 Uhr bei einer Begehung der Rheininsel zusammen mit dem BUND.ev Hockenheim Rheinebene und Kreisrätin Monika Meier-Kuhn.

„Nachhaltigkeit in Ketsch“ Thema der Mittwochsgespräche im April

Weniger CO2-Ausstoß, ein sozialverträglicher Lebensstil, ein Konsum, der Ressourcen schont: Damit Nachhaltigkeitskriterien langfristig greifen, braucht es Ideen und Maßnahmen, die von allen Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden können. Eine Schlüsselrolle dabei haben die Gemeinden. Nachhaltigkeit ist eine kommunale, eine regionale Aufgabe!

Zu diesem Thema der Nachhaltigkeit haben wir unsere Kreisrätin Monika Maier-Kuhn der SPD Schwetzingen & Freunde eingeladen. Sie wird uns über Möglichkeiten,Ideen und bestehende Projekte zu dieser Thematik informieren. Wir freuen uns auf diesen Austausch !

Der Ortsverein der SPD Ketsch lädt die Ketscher Bürgerinnen und Bürger ein offen, nah und direkt den Gemeinderäten Fragen zu stellen, sowie Probleme,Wünsche und Ideen freundschaftlich zu erörtern.

Am 10.April ab 18:30Uhr im Dolce e Salato der  TSG Ketsch.