Bei Plastik ist weniger mehr!

Ist eine plastikfreie Zukunft realistisch oder Utopie?

Das Thema des monatlich stattfindenden Mittwochsgesprächs der SPD, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger immer herzlich eingeladen sind, war in dieser Woche der zur Zeit in allen Medien sehr präsente Umgang mit Müll und vor allem Plastikmüll. Geladene Gäste waren diesmal Gabi Roland, Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg aus Freiburg und Dominique Odar, SPD-Europa-Kandidatin aus Mühlhausen.

Dominique Odar

Als Expertin für die europäische Ebene berichtete Dominique Odar von der Europäischen Kunststoffstrategie und der sogenannten Einwegkunststoff-Richtlinie (Richtlinie zur Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt). Die Richtlinie sieht neben dem Verbot von unter anderem Tellern, Besteck, Wattestäbchen, Trinkhalmen, Rührstäbchen, Ballonstäben aus Einwegplastik, auch die Reduktion von weiteren Produkten wie Bechern und Lebensmittelverpackungen sowie Tabakprodukten vor. Europaweit soll es eine verbindliche Sammelquote für Plastikflaschen geben. Zudem sollen Hersteller mit in die Verantwortung genommen werden, auch um Alternativen zu schaffen und aufzuzeigen.
Weitergehend fordert die SPD das Verbot von Mikroplastik in Kosmetika sowie ein Verbot für überflüssige Plastikverpackungen.
Gabi Roland berichtete vom 5-Punkte-Plan der deutschen Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) der zur Reduzierung des Plastikmülls beitragen soll. Punkt eins betrifft die Vermeidung von überflüssigen Produkten und Verpackungen, denn was nicht produziert und in Umlauf gebracht wird, muss nicht entsorgt werden. Der zweite Punkt zielt darauf ab, Produkte und Verpackungen, die unerlässlich sind, umweltfreundlicher zu gestalten. Als dritter Baustein soll eine Erhöhung der Recyclingquote für Kunststoffverpackungen dafür sorgen, dass ein größerer Anteil der Rohstoffe wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt wird. Viertens ist Plastik im Bereich der Bioabfälle zu vermeiden und Punkt fünf sieht vor, durch Technologieexport, zur Verringerung der Verschmutzung unserer Weltmeere beizutragen.
Auch auf kommunaler Ebene lässt sich hinsichtlich des Plastikmülls viel tun. So könnten beispielsweise Strafen für illegale Müllentsorgung oder auch das unachtsame „Fallenlassen“ von Verpackungen oder Zigarettenstummeln eine Lösung für das Müllproblem im öffentlichen Raum sein. Die Stadt Mannheim hat gerade eine erhebliche Erhöhung der Bußgelder für eben diese Vergehen beschlossen. Gemeinderatskandidat Jens Rebmann hebt hervor, dass ein, am besten kreisweit eingeführtes, Recup-Pfandsystem der immensen Menge an Einweg-Kaffeebechern Einhalt gebieten könnte. Dieses System sieht die Einführung von Mehrwegbechern vor, die an vielen Annahme- und Ausgabestellen erhältlich sind und zurückzugeben werden können.

Eine Trinkwasserstation zum Auffüllen. Auch unsere Tiere würde es freuen!

Ein Ketscher Becher für die Umwelt sozusagen. Ebenfalls sprach er die Hoffnung auf einen Unverpackt Laden in Ketsch an, wie es ihn in Mannheim und Heidelberg bereits gibt. Kandidatin Sandra Reiff wünscht sich, dass die jährlich stattfindende Müllsammelaktion in Ketsch noch besser beworben und in Kooperation mit den Schulen veranstaltet wird. Auch sollten die von der SPD verwendeten Tüten, anstelle der Plastiksäcke, genutzt werden. Auf diese Weise soll das Bewusstsein der Kinder schon früh dafür geschärft werden, dass achtlos fallengelassener Müll nicht einfach verschwindet, sondern mühsam wieder eingesammelt werden muss. Gemeinderat Hans-Peter Rist weist darauf hin, dass es auch in Bezug auf die Vermeidung von Plastikmüll vor allem darum geht, alte Gewohnheiten zu überdenken und auch zu verändern. Hier kann und muss jeder einzelne tätig werden, damit sich etwas verändert. Ebenso sprach er die Idee von Refill Stationen für Ketsch an. An diesen können sich die Bürger kostenlos Trinkwasser abfüllen und sind somit nicht auf den Kauf weiterer Plastikflaschen angewiesen. Eine Zukunft komplett ohne Plastik sahen die Teilnehmer als nicht realistisch an. Jedoch wäre schon die Vermeidung unnötiger Verpackungen und der bewusstere Umgang der Menschen mit der Müllproblematik ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Stadtradeln 2019 – Wir sind dabei!

Wie auch bereits in den Vorjahren , haben die Umweltgruppen Lokale Agenda 21, Umweltstammtisch Ketsch e.V. und Sonnenernte e.V. wieder ein „Offenes Team Ketsch“ gegründet und dies auch bereits registriert um bei der Kampagne „Stadtradeln“ aktiv km für den Klimaschutz zu sammeln. Ziel ist es mehr Menschen aufs Fahrrad zu bringen und das Auto auch einmal stehen zu lassen wenn es nicht gerade nötig ist.

Wir als SPD Ortsverein und unsere Kandidierenden werden sich dem „Offenen Team Ketsch“ anschließen bzw. haben dies bereits getan. Ab dem 18.Mai kann hier für 21 Tage geradelt werden. Eine tolle Sache die man, auch außerhalb des Wahlkampfes, gerne unterstützt.  Wir sind gespannt wieviel KM in diesem Jahr zusammen kommen.

Anmelden kann man sich ganz einfach über: https://www.stadtradeln.de/registrieren 

Einfach als Kommune „Rhein Neckar Kreis“ wählen und dem „Offenen Team Ketsch“ beitreten. Ihre Km können Sie auf Vertrauensbasis eingeben oder auch über die APP von Stadtradeln direkt aufzeichnen.

Für weitere Fragen kann man sich an Sonnenernte e.V. wenden unter: sonnenernte@web.de


 

von der Homepage der Kampagne www.stadtradeln.de

Hintergrund zur Kampagne

STADTRADELN ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Mit der Kampagne steht Kommunen eine bewährte, leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um in der Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv(er) zu werden. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams aus Kommunalpolitiker*innen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürger*innen für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Im Zeitraum 1. Mai bis 30. September sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden. Wann die drei STADTRADELN-Wochen stattfinden, ist jeder Kommune frei überlassen.

Die Ziele

Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben! Kommunalpolitiker*innen als die lokalen Entscheider*innen in Sachen Radverkehr können „erfahren“, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein und dann Verbesserungsmaßnahmen anstoßen bzw. umsetzen.

Das STADTRADELN ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln in Teams mit Bürger*innen um die Wette. Idealerweise sollen sie beim STADTRADELN als Team-Captain in Erscheinung treten, um durch ein positives Beispiel für die vermehrte Nutzung des Fahrrades bei ihren Mitbürger*innen einzutreten. Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, Bürger*innen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden.

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums tragen Radelnde die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender ein. Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen. Leistungen der einzelnen Teilnehmenden, mit Ausnahme der STADTRADELN-Stars, werden nicht öffentlich dargestellt.

Das STADTRADELN kann mit verschiedensten Maßnahmen unterstützt werden, um auf die Vorteile nachhaltiger Mobilität aufmerksam zu machen. Die Durchführung eines Radel-Aktionstages mit Radtouren, Informationsständen, Podiumsdiskussionen etc. bietet beispielsweise die Möglichkeit, Bürger*innen für das Radfahren zu sensibilisieren und mit zusätzlichen Akteur*innen für die Radverkehrsförderung zu werben. Eine Ideensammlung, welche Maßnahmen Kommunen zum STADTRADELN organisieren können, ist unter stadtradeln.de/materialien zu finden.

Grundsteuer – Sicherung des Aufkommens hat Priorität

Am vergangenen Sonntag fand das erste politische Frühstück der SPD Ketsch statt.

Lothar Binding MdB

Zu Gast war der finanzpolitische Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag Lothar Binding. Dank guter Versorgung mit Kaffee und Leckereien durch das Team des  Restaurants Lavendel konnte man an diesem Sonntag gestärkt in Gespräche über Unterstützung bei der Rente, Finanzierung des Gute-Kita-Gesetz, die Erhöhung des Kindergeldes ab 1.Juli sowie Zukunftsinvestitionen und konkrete Verbesserungen für die Menschen gehen.

„Wir sehen keinen Grund, den Soli für die reichsten 10 Prozent der Steuerzahler in ganz Deutschland früher als geplant abzuschaffen. Wir sind auch nicht bereit, bis zu 40 Milliarden Euro mehr für Rüstung auszugeben. Zukunftsinvestitionen in mehr Kitaplätze mit besserer Betreuung und eine Senkung bzw. Abschaffung  der Kitagebühren und konkrete Verbesserungen für die Menschen haben Vorrang. Wir wollen die Weichen dafür stellen, dass die Rente bis 2040 abgesichert ist.“ So Lothar Binding zu den anwesenden Gästen.

Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten gehört abgeschafft

 

In mehreren Anfragen von Ketscher  Bürgern wurde die doppelte Verbeitragung bei Betriebsrenten angeprangert. „Als Deutschland noch der „kranke Mann Europas“ war und die Krankenkassen unter extremen Druck standen, half der volle Beitragssatz das gesetzliche Krankenkassensystem zu stabilisieren. Angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung und zu erwartender Mehreinnahmen für die Krankenkassen, müssen Betriebsrentnerinnen und Betriebsrentner heute wieder entsprechend entlastet werden.“, antwortet Lothar Binding. Bei den Abschlüssen von Betriebsrenten haben sich die Menschen darauf verlassen, einen wichtigen Beitrag für ihre Altersversorgung zu leisten. „Die Union und ihren Gesundheitsminister Jens Spahn fordern wir auf, ihren Widerstand gegen eine Entlastung der Betriebsrenten aufzugeben.“ so Binding weiter.

Von großem Interesse waren neben dem Blick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit eines Abgeordneten oder Ministers  im Bundestag, auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Regelungen zur Bemessung der Grundsteuer die als verfassungswidrig erklärt wurde.

Hans Peter Rist

 

 

 Hans Peter Rist, finanzpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Ketscher Gemeinderat, begrüßt diese Entscheidung und hofft auf eine zügige Reform, die die Sicherung des bisherigen Grundsteueraufkommens für die Kommunen sicherstellt.

 

Diese aktuellen Einheitswerte führen heute zu großen Ungerechtigkeiten bei der Bemessung der Grundsteuer  als verlässliche Einnahmequelle für eine Gemeinde.„ Ein Wegfall der Grundsteuer würde die kommunale Daseinsvorsorge bedrohen und das bundesstaatliche Finanzierungssystem insgesamt in große Schwierigkeiten bringen.“ ergänzt Lothar Binding. Durch das Urteil wird sich nun auch die CSU bewegen müssen, die sich in Sachen Reform bisher quer gestellt hatte.

Ortsvorstand Jens Rebmann und Fraktionssprecher Gerhard Jungmann bedankten sich für die angenehmen und informativen Gespräche. Man kann sich auf die nächsten Veranstaltungen der SPD in Ketsch freuen.

Nächster Termin ist bereits am Samstag den 13.4 ab 15 Uhr bei einer Begehung der Rheininsel zusammen mit dem BUND.ev Hockenheim Rheinebene und Kreisrätin Monika Meier-Kuhn.

„Nachhaltigkeit in Ketsch“ Thema der Mittwochsgespräche im April

Weniger CO2-Ausstoß, ein sozialverträglicher Lebensstil, ein Konsum, der Ressourcen schont: Damit Nachhaltigkeitskriterien langfristig greifen, braucht es Ideen und Maßnahmen, die von allen Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden können. Eine Schlüsselrolle dabei haben die Gemeinden. Nachhaltigkeit ist eine kommunale, eine regionale Aufgabe!

Zu diesem Thema der Nachhaltigkeit haben wir unsere Kreisrätin Monika Maier-Kuhn der SPD Schwetzingen & Freunde eingeladen. Sie wird uns über Möglichkeiten,Ideen und bestehende Projekte zu dieser Thematik informieren. Wir freuen uns auf diesen Austausch !

Der Ortsverein der SPD Ketsch lädt die Ketscher Bürgerinnen und Bürger ein offen, nah und direkt den Gemeinderäten Fragen zu stellen, sowie Probleme,Wünsche und Ideen freundschaftlich zu erörtern.

Am 10.April ab 18:30Uhr im Dolce e Salato der  TSG Ketsch.

„Für uns stehen Selbstbestimmung und Teilhabe im Mittelpunkt“

SPD-Abgeordnete wollen volle Teilhabe für Menschen mit Behinderungen

 

Eppelheim. Zur Informationsveranstaltung über das Bundesteilhabegesetz (BTHG) der AWO, des Vereins Autismus Rhein-Neckar e.V. und der SPD-Eppelheim waren der Schwetzinger SPD-Wahlkreisabgeordnete Daniel Born und sein Heilbronner Fraktionskollege Rainer Hinderer MdL als Referenten zu Gast. Hinderer ist seit 2016 Vorsitzender des Sozialausschusses im Landtag von Baden-Württemberg.

Nach einer Begrüßung durch den Eppelheimer SPD-Vorsitzenden Jürgen Geschwill erklärte Sozialexperte Hinderer den Teilnehmern der Veranstaltung, welche Möglichkeiten das neue Bundesgesetz Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen eröffnet. Neben allgemein Interessierten waren vor allem auch Eltern und Angehörige Betroffener anwesend und stellten anschließend an den Vortrag Fragen. Im Mittelpunkt standen dabei viele Fragen zur Situation der Menschen mit Autismus. Das neue BTHG erkennt sie erstmals als Menschen mit Behinderung und nicht länger als Erkrankte an. Dies ist für die Eltern autistischer Kinder ein großer Schritt in die richtige Richtung. Durch die Stellung als Menschen mit Behinderung sind die benötigten Leistungen nicht länger an eine zeitliche Befristung geknüpft, sondern können dauerhaft in Anspruch genommen werden, erläuterte Rainer Hinderer. „Dies stellt eine enorme finanzielle, aber auch persönliche Entlastung für die Eltern Betroffener dar und ist ein folgerichtiger weiterer Schritt für volle Teilhabe.“ so Rainer Hinderer.

Zudem bietet das BTHG neue Möglichkeiten der Inklusion in die Gesellschaft. Der Schritt vom Förderprogramm in ein normales Berufsleben ist durch das Teilhabegesetz erheblich vereinfacht worden. „Für uns stehen Selbstbestimmung und Teilhabe aller Menschen im Mittelpunkt  – und dabei haben wir die UN-Behindertenrechtskonvention auf unserer Seite, die bereits seit zehn Jahren in Deutschland Rechtskraft hat. Es war höchste Zeit, mit dem neuen Bundesteilhabegesetz den Inklusionsgedanken endlich auch im Sozialrecht zu verfestigen.“ so der hiesige Landtagsabgeordnete Daniel Born, dem als wohnungspolitischer Sprecher und Vorsitzender des Wirtschaftsarbeitskreises regelmäßig die Chancen und Herausforderungen in der Inklusion begegnen.

Sein Kollege Rainer Hinderer sieht das Bundesteilhabegesetz als eine der größten sozialpolitischen Reformen seit langem an und ist zuversichtlich, dass die Umsetzung in guter Zusammenarbeit mit den sozialen Verbänden stattfinden kann. In der neuen Regelung steht die volle und wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Blickpunkt. Dabei geht es auch um eine umfassende Neuausrichtung bei der Beantragung von Leistungen. Die Eingliederungshilfe soll aus dem bisherigen Sozialhilfeverfahren herausgelöst werden. „Das war eine jahrelange Forderung von uns damit Menschen mit Behinderungen und ihre Partner nicht mehr ihr Vermögen aufbrauchen müssen, um ihre Unterstützungsleistungen zu bekommen.“ erläutert Hinderer.

Als weitere Verbesserung benannte Hinderer, dass sich die Leistungen künftig am persönlichen Bedarf des Einzelnen orientierten. Selbstbestimmte Teilhabe verlange auch eine am konkreten Bedarf orientierte Förderung, so die beiden SPD-Politiker.

Rainer Hinderer @ Goetz Schleser

 

 

Nur das Beste für Dich lieber Joachim

Es geht schlag auf schlag und wir wünschen unserem nächsten Kandidaten und langjährigem Mitglied alles Gute zu seinem Geburtstag!

Joachim Hartung  ist seit über 30 Jahren Mitglied in der SPD und war 10 Jahre im Ketscher Gemeinderat. Daneben ist er seit 1996 Kirchengemeinderat der evangelischen Johannesgemeinde. Der Postbeamte im Ruhestand, ist vielen noch vom Postschalter in Ketsch bekannt, wo er für viele Ansprechpartner in allen Belangen war. Nach der Schließung der Ketscher Postfiliale 2008 arbeitete er bis zu seinem Ruhestand in Hockenheim. Als Vorsitzender des DGB-Ortsausschuss Schwetzingen und Vorstandsmitglied der Ketscher AWO liegen ihm die Arbeitnehmerinteressen besonders am Herzen.

Es ist eine ganz besondere Bereicherung dich als Kandidaten und Ratgeber an unserer Seite zu wissen.

Alles Gute lieber Joachim

Alles Gute lieber Manuel Rebmann

Wir wünschen unserem Kandidaten Manuel Rebmann alles Gute zu seinem 29ten Geburtstag !

 

 

Mitmachen und gestalten WIR FÜR KETSCH

Die SPD Ketsch arbeitet mit Hochdruck an Ihrem Programm für die Enderlegemeinde und möchte dies auch gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Bei den anstehenden Mittwochsgesprächen am 13.März im Dolce&Salato der TSG Ketsch um 19 Uhr, können die Menschen Ideen einbringen, Wünsche formulieren, und mitdiskutieren. Wer keine Zeit an dem Tag hat, kann die Kandidaten bei Ihren Aktionen, wie am 8 März in ganz Ketsch, ansprechen oder auch von zu Hause mitmachen. Einfach eine Nachricht mit den Ideen und Wünschen an mitmachen@spdketsch.de senden oder über Facebook und Instagram Kontakt aufnehmen.

SPD-Kandidat Alexander Stotz erklärt: „So haben die Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Möglichkeiten Anregungen zu geben, was Ihnen persönlich für Ketsch wichtig ist. Aktuell spürenwir,dass die Menschen verunsichert sind: Der Druck auf dem Wohnungsmarkt steigt. Im Bereiche Bildung, Verkehrund Finanzen stehen wir vor großen Aufgaben. Uns ist eswichtig, gemeinsam mit den Menschen den weiteren Weg einzuschlagen. Wir wollen Ketsch gemeinsam weiterbringen. Wir werden zusammen die Initiative und Verantwortung für eine bessere Zukunft vonKetsch übernehmen. Dafür brauchen wir alle Ketscherinnenund Ketscher–jeder kann mitmachen. Sei dabei. Wir für Ketsch.“

Tarek Badr ergänzt: „DasProgramm werden wir nicht nur am 13.März bei unseren Mittwochsgesprächengemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten sondern auch danach bei den folgenden Terminenoffen bleiben für Anregungen.Entscheidend wird jedoch , dauerhaft gemeinsam etwa für mehr bezahlbaren Wohnraum oder kostenlose Kitaplätze und sichere Straßen zu kämpfen. Es endet nicht mit der Gemeinderatswahl.

Das nächste Mittwochsgespräch findetbei der TSG Ketsch im Restaurant Dolce&Salato am 13. März ab 19 Uhr statt.

WIR FÜR KETSCH weiterhin mit der SPD Ketsch

SPD hält Klausurtagung ab – Leitgedanken “Wir für Ketsch” bleibt die Maxime
– 3 Hauptanliegen des Wahlkampfes wurden herausgearbeitet.

 

Bildung, Verkehr und Wohnen, für diese Bereiche setzt sich die SPD Liste in
diesem Wahlkampf verstärkt ein, betont aber auch dass man weitere Inhalte wie zum Beispiel die Nachhaltigkeit in der Gemeinde, Entwicklung der Finanzen und die Verbesserung der Vereinsförderrichtlinien und Maßnahmen u.a. zur Reduzierung von Plastik und Papiermüll nicht außer Acht lassen möchte.
Sonntags morgens trafen sich die Kandidaten um gemeinsam an diesen Punkten zu arbeiten und beschlossen weiterhin an der bestehenden Maxime, auch des
Ortsvereins, „Wir für Ketsch“ festzuhalten.

Gemeinderatskandidat und leidenschaftlicher Ringer Moses Ruppert stellte zu dieser wichtigen Entscheidung voller Überzeugung fest: Dieser Slogan trifft den Nagel auf den Kopf.“ Wir, die Kandidaten und Kandidatinnen, Helfer und Unterstützer der SPD, arbeiten weiterhin hart, engagiert und mit Freude daran das Leben für uns Ketscher in unserer Heimatgemeinde zu verbessern und zu erhalten. Wir als Ketscher Bürger setzen uns für eine zukunftsorientierte, gemeinschaftlich faire und offene Entwicklung in der Gemeindepolitik ein. Gemeinsam mit allen Ketschern die besten Lösungen zu finden für unser Zusammenleben und nicht um am Ende nur die meisten und stärksten Plätze im Rat zu erhalten.
Mit viel Enthusiasmus und Freude an der Diskussion bei so vielen Themen konnte man drei Themenbereiche besonders herausarbeiten.

Ernährung als Teil der Bildung
“Verbesserungen für Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen und Kitas erreichen”. Sandra Reiff, Manuel Rebmann und Alexander Stotz wollen sich unter anderem dafür einsetzen, dass Kinder in Ketscher Einrichtungen “angemessenes” Essen auf den Teller bekommen. Kindergärten sollen zukünftig auch regelmäßiger Obst, Gemüse und Milchprodukte von regionalen Bauern erhalten können. Auch damit Kinder und Eltern sich mit Fragen wie gesunde Ernährungsgewohnheiten, die Vermeidung von Abfällen, oder der lokalen Nahrungsmittelproduktionsketten auseinandersetzen. Momentan werden viele
Kindergärten in Ketsch von einem Großlieferanten betreut und mit fertigen Mittagsgerichten beliefert. In ersten Gesprächen mit Eltern wurde erwähnt dass die Kinder oft verweigern würden überhaupt zu essen. Die SPD Ketsch packt das Thema an und wird sich die Lieferanten, Konzepte und Erfahrungen der Pädagogen und Eltern genauer anschauen. Auch mit Blick auf den Mensabau an der Neurottschule und dem gestarteten Volksbegehren der SPD im Land für gebührenfreie Kitas.

Viel zu viele LKWs
“Optimierung der Busverbindungen und Verkehrssituation” fast in etwa eins der dringlichsten und vielschichtigen Themengebiete in Ketsch zusammen. Gemeinderat Gerhard Weixler und Kandidatin Anette Drexler sind hier besonders motiviert, den Verkehr in Ketsch und aus Ketsch besser zu leiten und die Straßen sicherer zu machen. Ketsch ist eine Gemeinde mit sehr vielen Pendlern und Autofahren dies gilt es zu bedenken. Radfahrer haben es in Ketsch nicht leicht, lange Fahrten nach Heidelberg oder Mannheim mit dem Bus, schlechte Staffelung der Fahrpläne nach Schwetzingen oder Hockenheim auf der einen Seite und viel zu viele LKWs, die immer häufiger durch den Ortskern fahren. Ein Thema dass man nicht außer Acht lassen darf ist die allgemeine Barrierefreiheit in der Gemeinde. Wenn man bedenkt dass nicht einmal das Rathaus mit seiner Tür barrierefrei ist, ist der Handlungsbedarf mehr als gegeben.

Erste eigene Wohnung? In Ketsch…?
Parallel dazu kümmert sich eine Arbeitsgruppe “Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch für junge Familien und Bürger/innen” des Kandidaten Moses
Rupperts darum, dass Ketscher und deren Kinder sich das Wohnen auch noch in Zukunft leisten können. Er und Jaron Bock merkten an der Klausurtagung an, dass junge Ketscher immer häufiger keine bezahlbare Wohnungen in Ketsch fänden und darum leider oft ihr Heimatort verlassen müssten.“Viele in meinem Alter können sich Wohnen in Ketsch nicht mehr leisten oder
finden keinen bezahlbare Alternativen zum Bauen” so Ruppert. Um diese Möglichkeiten zu schaffen, in ihrem schönen Heimat- und Kindheitsort wohnen bleiben zu können, setzten sich die Kandidaten der Ketscher SPD und speziell diese Gruppe für mehr bezahlbaren Wohnraum und Mietkonzepte in Ketsch ein. Es geht auch nicht immer darum freie Flächen zu bebauen und damit zu versiegeln. Eine Möglichkeit könnte das Mietkonzept „FAIRmieten“ sein dass aktuell in Schriesheim diskutiert wird oder die bessere Nutzung von eventuellen Leerständen oder Umfunktionierung aktuell anderweitig genutzter Gebiete.

 

Bei den nächsten gemeinsamen großen Klausurtagungen, die nächste am Sonntag den
10.März, wird man diese Themen und weitere vertiefen.
Bürger sind natürlich immer dazu eingeladen die SPD Ketsch mit Problemen, Ideen und Vorschlägen zu kontaktieren. Sprecht unsere Kandidaten bei den Terminen einfach an,schreibt uns in Facebook / Instagram oder per Mail an mitmachen@spdketsch.de

 

Bild:Ye Fung Tchen www.fungieren.com Text: SPD Ortsverein Ketsch

Erstes Mittwochsgespräch gut angenommen

Bauliche Planungen klar umrissen

Am gestrigen Mittwoch lud die SPD Ketsch interessierte Mitglieder und Ketscher Bürger zu Ihren monatlichen Mittwochsgesprächen ins Restaurant Dolce&Salato der TSG Ketsch ein.
Hauptthema bei dieser offenen Runde waren die aktuellen und nötigen innerörtlichen baulichen Planungen. Von der Schwetzinger Straße, über den Marktplatz bis hin zu nötigen Reparaturen von Straßen, defekten Hallenböden oder dem Mensabau der Neurottschule .Angesprochen auf die Bebauung des Marktplatzes, genauer auf ein Gebäude, stellte Jens Rebmann am Anfang schon deutlich klar dass ohne die Ketscher Bevölkerung sich nichts an den aktuellen Planungen, ohne ein Gebäude, ändern wird und man sich weiterhin an den Bürgerentscheid hält. Ein Gebäude ist für die SPD definitiv kein Thema mehr.
„Die nun bestehende Planungen mit Grünflächen in einer kleinen Park ähnlicher Gestaltung, an der Stelle des ehemaligen Gebäudes, ist für mich die beste Lösung auf dem Weg zu einem schönen Ortskern der zum Verweilen einlädt“ so auch Moses Ruppert.

Diese Gestaltung umfasst an die 80 Bäume die sich aus 3 verschiedenen Arten zusammensetzen werden. Dank eines Possehl Asphaltes mit Beschichtung kann ein schöner und widerstandsfähiger Untergrund für Veranstaltungen, Wege und Flächen geschaffen werden .Stolperfallen durch Fugen gehören damit der Vergangenheit an. Wie dieser Optisch wirkt, konnte leider noch nicht gezeigt werden. Hier wäre es gut wenn man eine Möglichkeit findet damit sich die Bürger ein reales Bild der Materialien machen können. Immerhin wird und vor allem muss dieser Umbau bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden. Gerhard Jungmann, Fraktionssprecher im Gemeinderat, sagte man hoffe dass nicht nur, man wird es auch vehement mit allen möglichen Mitteln einfordern. Sollte dies nämlich nicht der Fall sein, verliert die Gemeinde die Förderung durch das Land und den Bund.
Entsprechend spannend waren auch die Folgefragen zur Schwetzinger Straße.

Woher und warum kamen solche Verzögerungen zu Stande? Es war ja zuvor schon von Altlasten die Rede die man beim Aufreißen der alten Fahrbahn gefunden hatte, aber die Information die Gemeinderat Weixler den gut 18 Anwesenden mitteilte war dann schon eine Überraschung. Alte, in der Zeit des Schulturnhallenbaus, einfach zugeschüttete Keller kamen zum Vorschein. Diese verursachten unter anderem auch dass der Boden schon angefangen hatte tiefe Krater zu bilden. Es wird von der Verwaltung angenommen dass die Straße im März wieder voll befahrbar sein wird. Eine Einschätzung die die SPD Fraktion so nicht ganz teilt, aber mit einer Fertigstellung vor dem Sommer hofft.

Neben diesen Baustellen hat die Gemeinde Ketsch noch die Baumaßnahmen an der Neurottschule auf Ihrer langen Todo Liste, bei der sich durch die beauftragte Baufirma weitere Verzögerungen aktuell ergeben und man die genauen Gründe zu den heutigen Mittwochsgesprächen noch nicht in Erfahrung bringen konnte. Nicht zu vergessen dass weitere Sanierungsaufgaben sich in der Enderlegemeinde aufdrängen. Unter anderem der Hallenboden in der Neurotthalle hat über die Jahre sehr stark gelitten und macht einen sicheren Sportbetrieb nur noch bedingt und mit viel Engagement der Sportlerinnen und Sportler selbst möglich. Solch ein neuer Boden kann schnell in die hunderttausenden gehen. Hier ist ebenso dringend Handlungsbedarf geboten, um den Schul und Vereinsbertrieb aufrecht zu erhalten!

Wenn man, zusätzlich zu den Straßenbaumaßnahmen, diese nötigen Instandhaltungen, Fördermaßnahmen und laufenden Kosten durch Reparaturen (zum Beispiel) der Rheinhalle miteinbezieht, werden auf die Gemeinde in den nächsten Jahren mehrere Millionen Euro an Kosten zukommen. Diese gilt es entsprechend frühzeitig zu planen und nach alternativen Nutzungs und Umsetzungslösungen zu suchen.
Das nächste Mittwochsgespräch wird an gleicher Stelle am 13. März stattfinden. Ein Themengebiet wird entsprechend Zeitnah veröffentlicht.

 

weitere Informationen finden Bürger auch auf dem Informationsportal der Gemeinde. Hier können die Niederschriften der Sitzungen nachgelesen werden. Link