Freitagspost von Daniel Born

Mit einem Klick direkt zur Homepage von Daniel Born

Liebe Freundinnen und Freunde der Freitagspost,

liebe Genossinnen und Genossen,

die Post schreibe ich Ihnen und Euch diesen Freitag auf den Sprung in die Landespressekonferenz. Im Team mit unserer Landesvorsitzenden Leni Breymaier, dem Landesgruppenvorsitzenden Martin Rosemann und dem Sprecher der Bundestagsfraktion für Verbraucherschutz Johannes Fechner werde ich unsere Forderungen für einen Mietenstopp und mehr bezahlbaren Wohnraum vorstellen.

Wird das zwischen Umfragedebakel der Volksparteien, Ella-Pleite der CDU-Kultusministerin und Maaßenskandal jemanden interessieren? Ich hoffe: ja. Denn viele Familien, Senioren, Geringverdiener, Azubis und Studierende haben Angst, dass sie sich das Wohnen bald nicht mehr leisten können. Sie sollten wissen, dass es eine Partei gibt, die sich auf allen Ebenen – von der Kommune über das Land bis zum Bund – mit klugen und durchdachten Konzepten für sie stark macht. Das ist die SPD.

Die SPD ist aber auch eine Partei voller bitterer Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Union. Diese Woche macht uns alle um eine dieser bitteren Erfahrungen reicher. Der CSU-Vorsitzende und Innenminister hat in den vergangenen Monaten aus landtagswahltaktischen Gründen das bevölkerungsreichste Land Europas in eine Regierungskrise gestürzt, dann hat er die „Migration als Mutter aller Probleme“ geschimpft und damit knapp 25% der Menschen in unserem Land beleidigt.

Seehofer hat einen Verfassungsschutzpräsidenten gedeckt, der vorsätzlich den Rechtsextremen Wasser auf die Mühlen gespült hat, er hat diesen dann noch zum Staatssekretär befördert und schließlich den einzigen Fachmann für Wohnen in der Ministeriumsleitung gefeuert. Das ist weder verantwortungsvolles Regierungshandeln noch die Abdeckung einer vermeintlich offenen rechten Flanke: das ist ein Minister auf demokratiegefährdender Geisterfahrt.

Wenn der CSU offensichtlich die staatspolitische Haltung und der Kanzlerin die Kraft fehlt, diese Geisterfahrt zu beenden, dann muss die SPD sich auch hierfür stark machen. Die Konsequenz dieser bitteren Erfahrung muss sein, dass wir sagen: „Jetzt reicht’s!“ Wir sind nicht für die Personalentscheidungen der CDU und CSU zuständig. Aber wir haben in den letzten zwei Jahrzehnten 16 Jahre dafür Verantwortung übernommen, dass dieses Land eine gute Regierung hat.

Horst Seehofer arbeitet absichtlich gegen eine gute Regierung. Er ist als Regierungsmitglied für das Land unerträglich und für die Sozialdemokratie nicht tragbar.

Mit roten Grüßen

Ihr und Euer Daniel

P. S.: Wer den Fernsehgarten verfolgt hat, der weiß, dass man mal die 6 und die 9 verwechseln kann. Wir haben es im Büro getoppt und die 8 und die 9 verwechselt. Danke, dass so viele die Freitagspost aufmerksam bis zur letzten Zeile lesen. Der Mitgliederkreisparteitag findet natürlich am Freitag, den 28. September statt. Aber weiter gilt: 19 Uhr im Martin-Luther-Haus in Neckargemünd.

Foto der Woche: Der Wirtschaftsausschuss hat am Mittwoch die AMB (Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung) in der Landesmesse besucht. Ich habe ich besonders zu den Themen Fachkräftegewinnung und Digitalisierung informiert. Und dann wurde mir als Abgeordneter aus dem schnellsten Wahlkreis der Republik noch ein frischgefräster Rennwagen am CNC-Stand überreicht. Der steht ab jetzt in Hockenheim im Büro. Wo sonst sind Rennwägen zuhause?

 

Born: „Heimat ist kein Kampfbegriff, sondern ein Ort der Teilhabe und des Zusammenhalts.“

Mit den Worten „Sie haben hier ein ganz besonderes Schatzkästchen“ schloss Daniel Born die Veranstaltungsreihe „Schatz(be)suche“ gestern Abend im Heimatmuseum in Ketsch. Nach dem Eröffnungsbesuch des Museums Blau in Schwetzingen Mitte August, rundete der gestrige Sommerabend die Tour des hiesigen Landtagsabgeordneten ab.

Ketsch. Nach einer Führung durch die ehrenamtliche Museumsleiterin und Vereinsvorsitzende Ingrid Blem, konnten die zahlreichen Gäste im Garten des Museums bei kühlen Getränken und kleinen Leckereien ins Gespräch kommen. Für Born steht fest, dass das Museum über die Geschichte der Ketscher Gemeinde „ein wertvolles Stück Heimat“ sei. „Heimat darf kein politischer Kampfbegriff sein – sondern es ist ein Ort der Teilhabe und des Zusammenhalts. Das kann man auch und gerade in diesem gelungenen Museum sehen: Einblicke in die Schul- und in die Landwirtschaftsgeschichte gehören ebenso dazu wie Erinnerungen an Wohnungen und Arbeitsplätzen aus längst vergangenen Zeiten. Hier wird deutlich, dass Heimat auch bedeutet, auf Erfahrungen und Wissen aufbauen zu können.“ so Daniel Born.

Vor allem gerät er darüber ins Schwärmen, mit wie viel Leidenschaft die Vereinsmitglieder dieses Museum pflegen und gestalten. „Sie reden so, als wäre es Ihr bezahlter Job. Irgendwie ist es auch Ihr Herzensjob. Man muss aber immer sagen, dass das alles ehrenamtlich gemacht wird und es ist einfach großartig, dass Sie dieses Engagement einbringen und wir solche Schätze nicht verlieren.“

Mit vielen Alltagsgegenständen aus mehreren Jahrhunderten zeigte Ingrid Blem einen anschaulichen Bogen der abwechslungsreichen Ketscher Geschichte auf. Dabei erfuhr man viel über Entbehrungen und Not in früheren Jahren – aber auch über technischen Fortschritt und das Leben in den Familien.

letzte Station der Schatz(be)suche 2018: Heimatmuseum Kestsch (Foto: Fallert)

Brandt verändert Deutschland

Dieses Bild bleibt unvergessen: Der Bundeskanzler Willy Brandt kniet vor dem Mahnmal der Opfer des Aufstands im Warschauer Ghetto. Dafür feiert ihn die ganze Welt. 

Die Reise nach Polen ist Brandts bislang schwierigste Aufgabe, seitdem er 1969 zum Bundeskanzler gewählt worden ist. Die Deutschen haben das Land im Zweiten Weltkrieg verwüstet. Sechs Millionen Polen kommen zwischen 1939 und 1945 um. Nach dem Ende des Krieges ist die Beziehung zum Nachbarland schwer belastet. 25 Jahre später will Brandt ein Zeichen setzen. Er will die Versöhnung.

Es ist ein trüber Tag, an dem Brandt auf das Mahnmal der Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto zugeht. Die Fernsehkameras verfolgen jeden Schritt. Brandt richtet die Schleife am Kranz. Dann lässt sich der Bundeskanzler plötzlich auf die Knie fallen – eine überraschende Geste, unerwartet auch für sein engstes Umfeld. In einem Interview erinnert sich Egon Bahr an diesen spontanen Moment: „Das war eine Eingebung des Augenblicks“, ist er sich sicher. Brandt sagt ihm später, er habe das Gefühl gehabt, die Kranzniederlegung allein genüge nicht.

Zeichen für einen Neuanfang
Die Bilder des Kniefalls gehen um die Welt. Sie berühren die Menschen. Und sie verändern Deutschlands Gesicht. Aber die Geste ist nur ein Teil eines neuen Umgangs mit der deutschen Vergangenheit. Noch am selben Tag unterzeichnen Brandt und der polnische Ministerpräsident Józef Cyrankiewicz den „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über die Grundlagen der Normalisierung ihrer gegenseitigen Beziehung„.

Mit diesem Warschauer Vertrag erkennt Westdeutschland die Oder-Neiße-Grenze an. Beide Seiten vereinbaren den Gewaltverzicht. Der Vertrag soll einen Schlussstrich ziehen „unter Leiden und Opfer einer bösen Vergangenheit und das Zeichen für einen neuen Anfang setzen“, wie Brandt in einer Rundfunkansprache an die deutsche Bevölkerung erklärt.

https://youtube.com/watch?v=2fM7gPfWyLs%3Frel

Quelle: Studio Hamburg / HistoClips

Für die Versöhnung mit dem Nachbarland erhält der Bundeskanzler 1971 den Friedensnobelpreis. Der Kniefall Brandts ist auch in Warschau unvergessen. Seit Dezember 2000 erinnert auf dem nach Brandt benannten Platz eine Bronzetafel an dessen symbolische Bitte um Vergebung.

Wandel durch Annäherung
Dem Warschauer Vertrag vorausgegangen ist eine Gewaltverzichtserklärung mit der UdSSR, der so genannte Moskauer Vertrag. Weitere Ostverträge folgen. Sie alle stehen im Zeichen der neuen Ostpolitik unter Bundeskanzler Brandt. Der Leitgedanke: „Wandel durch Annäherung“. Damit wollen Brandt und sein Staatssekretär im Kanzleramt, Egon Bahr, die starre Blockkonfrontation zwischen Ost und West aufweichen. Diese Politik der Annäherung und Entspannung bereitet den Boden für den Mauerfall.

Nicht nur Brandts Ostpolitik geht in die Geschichte ein. Brandt selbst ist nach wie vor Vorbild für die SPD. „Mit seinem Versprechen, mehr Demokratie zu wagen, hat er ein Leitbild formuliert, an dem sich politisches Handeln auch heute noch messen lassen muss“, so Schleswig-Holsteins SPD-Landeschef Ralf Stegner. (ms)

 

quelle:spd.de

Nur ein solidarisches Europa hat Zukunft

Nur ein solidarisches Europa hat Zukunft. Das war der Tenor einer engagiert geführten und beeindruckenden Diskussion auf der gemeinsamen Europakonferenz der Kreisverbände SPD

Rhein-Neckar, SPD Mannheim und SPD Heidelberg, die nach Edingen-Neckarhausen eingeladen hatten.

Europa braucht offene Innengrenzen, so der leidenschaftliche Apell einer Delegierten aus Mannheim, die darlegte, wie viele gemischt-europäische Familien es mittlerweile gebe – so auch die ihre, die Deutschland und Kroatien verbinde.

 

Unser Europaabgeordneter Peter Simon mahnte, wenn die Menschen den Glauben verlieren, dass Europa solidarisch leben wird und die derzeitigen Krisen überwindet, leidet zu

allererst die Zustimmung zur Sozialdemokratie, weil wir für ein solidarisches Europa stehen wie kaum eine andere Partei. „Lasst uns gemeinsam für die Solidargemeinschaft Europa

kämpfen“, so sein leidenschaftlicher Appell. Mit zwei Delegierten war die SPD Ketsch auf der Europakonferenz vertreten.

 

Jens Rebmann, Vorsitzender des Ortsverein Ketsch, und Moses Ruppert waren von der Mitgliederversammlung der SPD Ketsch nach Edingen-Neckarhausen geschickt worden, um dort die Delegierten für die Landesvertreterversammlung zu wählen und unsere Kandidaten für die Europawahl zu nominieren.  Die SPD Ketsch gratuliert den beiden Nominierten zur Europawahl 2019,

unserem wieder kandidierenden Europaabgeordneten Peter Simon aus Mannheim und Dominique Odar aus Mühlhausen (Rhein-Neckar), die das erste Mal für die Europawahl

kandidiert. Zudem bekräftigt auch die SPD Ketsch, dass nur ein solidarisches Europa eine gute Zukunft hat.

 

Jusos Rhein Neckar und Ketsch gratulieren zur Nominierung

 

 

 

Nachgefragt – bei der Verwaltung

Vor einigen Wochen war immer mal wieder ein unangenehm starker Gestank in den Morgenstunden in Ketsch wahrzunehmen. Für einige Bürger der Enderlegemeinde nichts Neues, immerhin umgibt die Gemeinde nicht nur das Klärwerk, sondern auch  Felder mit Ihren eigenen, nicht immer schlechten Gerüchen.

In dieser Intensität aus den Kanälen aber eine Seltenheit. Auch Bürgermeister Kappenstein ist dies, auf Nachfrage von Gerhard Jungmann und der SPD Fraktion im Gemeinderat, aufgefallen.

„Es stank fürchterlich“ so der Bürgermeister bei der Sitzung letzte Woche.

Die erste Vermutung ,die die SPD Fraktion teilte , der Verwaltung: Die besondere Situation der Kanalbaumaßnahmen sowie die Wettersituation mit vorwiegend wenig Regen, viel Sonnenschein und sehr schwüler Luft hat die Kanäle erheblich belastet.

Aktuell lässt die Gemeindeverwaltung die Kanäle einmal im Jahr durchspülen. Dazu kommen zusätzliche Reinigungen im Zuge von Sondermaßnahmen, die in größeren Jahresabständen anfallen. Aufgrund der momentanen Umstände begrüßt der Ketscher SPD Ortsverein den Vorschlag des Bürgermeisters, dass zeitnah eine Sonderreinigung der Kanäle stattfinden soll, sobald die Baumaßnahmen beendet sind.

Ob man die Kanäle generell zweimal im Jahr reinigen sollte, um Gestank aus den Kanälen vorzubeugen ist man sich im Ortsverein nicht sicher. Aus Kostengründen und vor allem dem Aspekt des Umweltschutzes. Immerhin zeigt diese Situation auch etwas Gutes, nämlich dass die Bürger sich beim Wassersparen viele Gedanken  gemacht haben in den letzten Jahren. Es scheint die zusätzliche Wassermenge zum Regen zu fehlen, die nötig wäre um diese Kanäle zu spülen. Der Ortsverein der  SPD Ketsch wird dieses Thema weiter verfolgen und  Informationen sammeln.

Mit Zuversicht in die Zukunft – JHV des OV Ketsch 2018

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Ketsch, die am 26. Juni im Vereinsheim der  Spvgg 06 Ketsch stattfand, begrüßte Ortsvereinsvorsitzender Jens Rebmann zahlreiche Mitglieder.
Der Vorstand berichtete über die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen beiden Arbeitsjahre und erwähnte vor allem die Diskussionen und Entwicklungen rund um die Bundestagswahlen 2017. Die Verjüngung des Ortsvereins durch die  Gewinnung neuer motivierter Mitglieder im vergangenen Jahr, sollte dabei auch nicht unerwähnt bleiben. Die Mitgliederversammlung entlastete die Vorstandschaft. Ebenso einstimmig entlastet werden konnte auch Kassierer Manfred Weik, der für seine verantwortungsvolle Arbeit gelobt wurde.

Leider wird der Ortsverein mit Peter Hippeli ein langjähriges und verdientes Mitglied im Ortsverein, aufgrund von Umzug, verlieren. Der Vorstand dankt Ihm für sein Engagement in den ganzen Jahren. Er hat, sei es als Gemeinderat und Fraktionssprecher genauso als Vorsitzender des Ortsvereins, die Ketscher SPD maßgeblich geprägt. Die nun frei werdende Position des 2.Vorsitzenden wird bei der nächsten Wahl wieder besetzt.
Auch für das kommende Arbeitsjahr hat sich der Ortsverein wieder diverse Schwerpunkte gesetzt. So folgt bereits am 04. Juli die monatliche offenen Gesprächs und Fragerunde im Clubhaus der TSG Ketsch. In der letzten Hälfte des Jahres stehen einige Veranstaltungen zu Europa und den kommenden Wahlen der Gemeinderäte 2019 auf der Agenda.

Fraktionssprecher der SPD im Ketscher Gemeinderat Gerhard Jungmann berichtete den anwesenden Mitgliedern über die Erfolge, Rückschläge und Arbeiten der Gemeinderäte in Ketsch. Großes Interesse fand hier wie erwartend die bauliche Entwicklung der Schwetzinger Straße. Um hier genaue Informationen zu erhalten wurde die Fraktion von den Mitgliedern beauftragt unter anderem Einsicht in den genauen Bauzeitplan zu beantragen. Als Rückschlag wertet die gesamte SPD Ketsch die Forderung, die gemeindeeigenen Grundstücke im Wohngebiet „Fünfvierteläcker“ zu sozial günstigeren Preisen anzubieten, um so u.a.  jungen Ketscher Familien die Möglichkeit auf ein Eigenheim zu geben. Leider wurde man hier von den anderen Fraktionen überstimmt und so wurden diese Grundstücke zu Höchstpreisen veräußert.
Ein weiterer Höhepunkt, der von allen Versammelten mit Spannung erwartet wurde, waren die Wahlen der Delegierten für die Kreiskonferenz zur Europawahl am 07.07 in EdingenNeckarhausen. Der Vorsitzende Jens Rebmann wurde ebenso einstimmig wie Moses Ruppert mit dem Auftrag des Ortsvereins versehen diesen in dort zu vertreten.
Für was die SPD in Ketsch auch in Zukunft eintritt, wurde an diesem Abend  klar: „Wir stehen für ein offenes, mutiges und  lebenswertes Ketsch“.

 

 

 

Kurz & bündig – Freitagspost von Daniel

Kurz und bündig“ kommt diese Woche ganz anders daher! Ihr habt die 150te Ausgabe in der Mailbox und es war ja eine Überraschung angekündigt. Noch eine Überraschung? Schließlich war diese politische Woche nicht arm an Überraschungen (einschließlich Rücktritten vom Rücktritt etc.). Aber „Kurz und bündig“ hat diesmal zum Wochenende etwas zum Schmunzeln. Mundartdichter Thomas Liebscher hatte sich bereit erklärt, der 150ten Freitagspost zum Jubiläum endlich „mundart“ zu verpassen. Und eine gehörige Portion seines bissigen Humors obendrauf.

Ufs Knerzel gehe, retze un abzwazzle

Liebe Leserinnen und Leser der Freitagspost,

ulengscht, also kürzlich, hat Daniel Born die Landesregierung mal wieder genervt. Mit einer seiner fleißigen Anfragen. Dauernd will er was wissen. Wie es um den Wohnungsbau und Kindertagesstätten steht, wie viele Parkplätze es an Bahnhöfen gibt und natürlich hat er es dauernd iwwer die Brick. Die nach Speyer.

Aus den Ministerien in Stuttgart hört man, dass dieser Born uffs Knärzel geht mit seinen Anträgen. Er lässt nicht locker. Bleibt parforsch. Vor allem wenn er merkt, dass die Beamten des ned richdich verklickere kenne. Sondern drumrum schwreiwe. Druckse.  Schmus liefern. Ferz mit  Kricke produziere.  Des basst ihm grad. So einer wie Daniel lässt sich doch net brezzelmärb mache. Un struwwelich schun gar net. Bei der Frisur! Unmöglich. Schließlich tritt er auf unter dem Motto Liewer e Glatz als gar kee Hoor.

Das hat ihm schon im Wahlkampf 2016 geholfen. Er war im Wahlkreis Schwetzingen Kandidat, aber nicht iwwerkandidelt. Er zeigte sich überall, hot viel Flosse gewwe und war net schinant. Sondern gut vorbereitet. Er wusste genau:  Beim schwetze net schnuddle oder staxe un net vergrumbelt doherkumme.  Dabei aber zu viel Graddl vermeide.

Aber dann. Ware se erschmol ganz letz. Im Rondeau vun Hoggene am Wahlabend. Do kriegsch die Kränk. So ein SPD-Ergebnis. Alderle! Daniel Born hat es trotzdem geschafft. Uff de leschde Dricker. En Deifelskerl, en Rode. Dank dem Team um Konrad Sommer, mit Simon Abraham, den Ortsvereinen und seiner Vorgängerin. Rosa Grünstein hot em Daniel en Bumber gewwe un gsat: „Bass uff, du machst es jetzt nicht wie ich. Sondern Opposition.“ Die SPD konnte immerhin so rechnen: Das Ergebnis war nix un widder nix. Annnerscht gsaat. Zweimol nix. Mir nix un dir nix. Zwei mol nix so gut verdeilt, isch a schun ebbes. Uf jeden Fall: Besser wie nix.

Schon einen Tag später fuhr Daniel nach Stuttgart. Das war der Moment, wo der Frosch ins Wasser rennt. Seitdem zwazzelt er sich ab. Für die Partei und den Wahlkreis. Sei Geschäft: Die Schwarze retze un mit dem Griene händle.  Dabei viel rumgurke im Lond. Auch mit Maläschde. Und sei Dur hawwe im Wahlkreis. In der Nummer verzich will keener uf ihn verzichte.

Also nicht in der Stadt Eppele, die über eine Bembel verfügt; nicht  im Ballungsraum Plengschd, Ofdaschä, Schwetzinge, Brühl. (Wo viele Bürger klagen: Tuja, Tuja, Stellplatznot – noch schlimmer als der Hundekot.) Oder in den real globalisierten Kraichbach-Metropolen Reilinge, Hoggene und Ketsch. Schließlich auch im Raum Lußheim, wo die Regel gilt: Wenn se ein aus Neilosse in Neilosse net neilosse, dud des die in Altlosse kaltlosse. Wenn se awwer ein aus Altlosse in Neilosse net neilosse, sage die aus Altlosse: Des solle die seilosse.

Unser Mann für Stuttgart weiß aus seinem heißen Schnooge-Bezirk:  Die Aktiven der Genossinnen und Genossen in den Ortsvereinen müssen schon mal e bissl hinnerum ghowe werre. Fladdiere gehört in der Politik dazu. Man könnte die emotionale Seite der Parteiarbeit außerdem mit einem alten Heidelberger Spruch charakterisieren: Frauegrupp – Männergrupp – Kartoffelsupp. Zur Not hilft außerdem: Kopf hoch, a wenn der Hals dreggich is. In diesem Sinne darf ich mit einer weiteren persönlichen Empfehlung für Politik und Leben schließen: Liewer Esprit als Trinkbrieh. Und angesichts des Jubiläums von 150 Rundbriefen ergeht an Daniel Born der Tipp:

Liewer de Abschluss feiere, als de Abfluss scheiere.

Es grüßt Thomas Liebscher

P.S.: Thomas Liebscher wohnt in Hockenheim, ist Redakteur und seit 25 Jahren auch Mundartautor. Zuletzt erschien von ihm: „Nuffzus, nunnerzus, newedran – eine literarische Mundartkarte aus Nordbaden“ sowie „Alderle! Gedichte und Glossen in Mundar“t. Beide Bücher im verlag regionalkultur. Aber mit Thomas Liebscher kann man auch auf (Gedanken-)Reisen gehen: regelmäßig lädt er zusammen mit unserer langjährigen Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein zum literarischen Büchertrip in die Hockenheimer Zehntscheune ein.

 

Foto der Woche: Wir halten die landespolitische Fahne für Rhein-Neckar hoch! Dieses Foto entstand beim gemeinsamen Betriebsausflug von Team Kleinböck und Team Born am vergangenen Freitag. Die Tour führte uns entlang der Spuren der Industriekultur und Arbeitergeschichte im Mannheimer Hafen.

Patrick-Henry-Village in der Region

Einladung zu „Patrick-Henry-Village in der Region“ am 16.7 in Schwetzingen

Liebe Genossinnen und Genossen,

Zusammenhalt, Zuhause Zukunft. Unsere Städte und Gemeinden im Wahlkreis brauchen diesen Dreiklang. Denn zu unserem lebenswerten Wahlkreis gehört, dass alle dort wohnen können: die Software-Managerin und der Kita-Erzieher, der Uni-Professor und die Pflegerin, die Seniorin und der Azubi, …

Aber der Wohnungsmarkt hat sich in den letzten Jahren zunehmend zusammengezogen und so ist Wohnen zu einer der sozialen Fragen unserer Zeit geworden – gerade auch hier bei uns in der südlichen Kurpfalz. Eine bezahlbare Wohnung zu finden ist inzwischen auch für Menschen mit mittlerem Einkommen, Familien und Senior*innen schwierig geworden. Hier bei uns, wo neue Arbeitsplätze entstehen und Menschen zuziehen, ist der Wohnraummangel besonders akut – und zwar nicht nur in den Großstädten.

Aber in unserer Region tut sich gerade auch etwas: Auf den Flächen des ehemaligen Patrick-Henry-Villages (PHV), wo bis 2013 US-Soldat*innen und ihre Familien lebten, werden in den nächsten Jahren 97 Hektar Fläche frei. PHV zählt zum Heidelberger Stadtteil Kirchheim, durch die besondere Lage nahe Eppelheim, Oftersheim, Schwetzingen und Plankstadt wird die Entwicklung aber für die gesamte Region interessant.

Die Internationale Bauausstellung Heidelberg (IBA) entwirft Zukunftsszenarien für PHV: Was wird hier entwickelt? Wohnflächen? Gewerbe? Beides? Eine „Smart City“? Wie wird das Areal an Heidelberg, an die Region, an den Verkehr angebunden?

Darüber möchten wir mit euch am Montag, 16. Juli, um 18.30 Uhr im SPD-Bürgerzentrum Schwetzingen, Maximilianstr. 5 diskutieren!

Wir freuen uns, dass uns der geschäftsführende Direktor der IBA, Prof. Michael Braum, die aktuellen Ideen vorstellen wird. Anschließend sind wir alle dazu aufgerufen, über die Chancen und Möglichkeiten, die die Entwicklung von PHV für die Region bietet, zu diskutieren.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Euer Daniel Born

Prof. Dr. Henning Kagermann04.09.2015 © Goetz Schleser

 

mit den SPD-Ortsvereinen Eppelheim, Oftersheim, Plankstadt und  Schwetzingen

Monatsgespräche in Ketsch

Der SPD Ortsverein Ketsch lädt zur nächsten offenen Gesprächsrunde am Mittwoch ins Clubhaus der TSG Ketsch ein.

Wie angekündigt möchte der SPD Ortsverein monatlich einen kommunalpolitischen Stammtisch für alle Mitglieder und interessierte Bürger der Gemeinde Ketsch anbieten

Hierbei soll gerade das persönliche Gespräch intensiviert und intensiver diskutiert werden können, als bei größeren öffentlichen Veranstaltungen. Ohne einen festgelegten Rahmen kann bei einem kühlen Getränk oder einer leckeren Speise über diverse Anliegen und Situationen gesprochen werden.

Unseren Gemeinderäten können über Ihre Arbeit aus dem Gremium berichten und interessierte Mitglieder und Bürger haben die Chance, untereinander oder in großer Runde Fragen zu stellen und diese zu klären.

Wir freuen uns auf einen interessanten und sicher gemütlichen Abend.

Herzliche Grüße

Kurz & bündig – Freitagspost von Daniel

Liebe Freundinnen und Freunde der Freitagspost,

liebe Genossinnen und Genossen,

ausnahmsweise erhalten Sie heute keine Post von Ihrem Landtagsabgeordneten, sondern von mir, Moses Ruppert. Ich bin achtzehn Jahre alt, gehe auf die Carl-Theodor-Schule Schwetzingen und wohne in Ketsch. Über die letzten zwei Wochen hatte ich das Glück, bei Daniel Born und seinem Team ein Praktikum zu machen.

Heute jedoch ist mein letzter Tag. Und da ich letzte Woche manche von Ihnen kennen lernen durfte, möchte ich diese Freitagspost nutzen, um mich bei Ihnen zu verabschieden und gleichzeitig meine größte „Weisheit“, die ich über das Praktikum hinweg gelernt habe, mit Ihnen zu teilen.

Dabei war die Entscheidung, welche Weisheit ich Ihnen erzählen möchte, keine einfache, weil ich schlichtweg unglaublich viel Neues, Interessantes und Bewegendes erlebt habe. Unter all diesen Goldstücken sticht für mich dennoch ein besonderes Erlebnis heraus.

Die Geschichte ereignete sich letzte Woche mittwochs im Landtagsgebäude. Ich begleitete Daniel in den Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport, in dem ich zusehen durfte, wie mein Chef als Mitglied der Opposition die Regierung mit Fragen löcherte. In diesem speziellen Fall hatte die Kultusministerin Frau Eisenmann einen Fall, in dem eine von ihr in Auftrag gegebene, sehr teure Bildungssoftware nicht erfolgreich an den Start ging. Für die Opposition war klar: Die Ministerin hat ihre Arbeit schlecht gemacht. Die Ministerin selbst war da aber ganz anderer Meinung. Und so diskutierten die Gewählten voller Enthusiasmus. Wie bei einem Ringkampf versuchten beide Seiten die Andere aus dem Gleichgewicht zu bringen. Für mich, als jemand der so etwas nie „live“ erlebt hatte, ein Spektakel.

Nachdem der Ausschuss fertig war, gingen Daniel, sein Fraktionskollege Stefan Fulst-Blei und ich Richtung Ausgang. Im selben Moment ging Frau Eisenmann ein paar Meter entfernt auch in Richtung Ausgang und Daniel rief schnell reagierend, im lieben Ton: „Ach hallo. Ich muss Ihnen jemanden vorstellen: Moses Ruppert, Praktikant in meinem Büro, 12. Klasse, Carl-Theodor-Schule Schwetzingen.“ „Oh nein.“ Es war mir erst peinlich.

Irgendwie freute ich mich aber auch mal die Kultusministerin kennenzulernen. Wir hielten dann ein kurzes Plauderchen. Sie war total lieb. Selbst Daniel, ihr politischer Gegner, verstand sich gut mit ihr. Dann machten wir noch ein paar Bilder zusammen und verabschiedeten uns anschließend.

Ich war völlig verblüfft. „Erst bereiten wir uns darauf vor, die Ministerin vor der Presse zu kritisieren, machen dann aber noch ein schönes Bild mit ihr?“, fragte ich Daniel und Stefan. So wie ich es formulierte fanden sie es zwar amüsant, aber schlimm ganz und gar nicht.

Nachher erklärt mir Daniel: „Das ist unsere Demokratie. Wir streiten hart in der Sache, aber wir schätzen und achten uns als Demokraten.“ Er erzählte mir, dass demokratische Politiker trotz ihrer unterschiedlichen Vorstellungen eines gemeinsam haben: Sie glauben an die Demokratie. Sie glauben, dass es okay ist – sogar gut ist – verschiedene Meinungen zu haben und, dass man sich trotz verschiedener Meinungen respektieren sollte. Wegen dieser Gemeinsamkeit können Daniel Born und Susanne Eisenmann, obwohl sie komplett unterschiedliche Vorstellung von Bildungspolitik haben, sich so lieb wie ich es gesehen habe unterhalten. Darüber bin ich sehr froh!

Für mich ist diese Erkenntnis die wertvollste, die ich in den letzten zwei Wochen sammeln konnte. Hoffentlich hat das Teilen dieser kleinen Geschichte auch einen Mehrwert für Sie, liebe Leserinnen und Leser, geschaffen.

Bevor ich mich verabschiede, möchte ich mich noch besonders bei Daniel und dem ganzen Team Born bedanken. Danke für die tolle Zeit und danke, dass ihr euch so viel Zeit genommen habt, meine tausend Fragen zu beantworten.

Mit besten Grüßen aus Hockenheim

Moses Ruppert

 

P.S.:  Über Rückmeldungen zur Freitagspost freut sich Daniel immer. Ihr erreicht sein Team und ihn per E-Mail unter buero@daniel-born.de oder telefonisch: 06205-38324. Auch mit allen anderen Anliegen, Ideen, Anregungen und Fragen dürft Ihr Euch gerne an das Team wenden. Außerdem könnt Ihr hier Interesse an einer Besucherfahrt in den Landtag anmelden. Nicht nur wöchentlich, sondern tagesaktuell informiert Daniel auch auf seiner Homepage und bei Facebook über seine Arbeit.

Foto der Woche:  Kultusministerin Susanne Eisenmann, ich, Daniel (und seine Tagesmappe)