Born begrüßt Wohngeld-Erhöhung

Daniel Born: „Die Reform des Wohngelds ist ein wichtiger Schritt“

Stuttgart. Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, das Wohngeld zum 1. Januar 2020 zu erhöhen. Durch die Reform werden rund 180.000 Haushalte bundesweit erstmals oder erneut Anspruch auf Wohngeld erhalten. Zudem wird der Zuschuss zur Miete bei Berechtigten deutlich steigen.

Born, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, dazu: „Von der Wohnungsnot im Land sind vor allem Menschen mit geringem Einkommen betroffen. Die Erhöhung des Wohngelds hilft hier, kann aber die eigentlichen Ursachen der Problematik nicht lösen. In Baden-Württemberg fehlen bis zum Jahr 2025 etwa 500.000 Wohnungen und schon heute finden viele Familien und Menschen mit geringem Einkommen keine Wohnung. Anstatt z.B die Gründung einer Landesentwicklungsgesellschaft zu forcieren, die auf landeseigenen Flächen Wohnungen baut und Kommunen bei der Entwicklung berät, glänzt die grün-schwarze Landesregierung aber lieber mit Machtspielchen und internem Zwist. So wird keine einzige Wohnung mehr gebaut.“

Tarek Badr feiert seinen Geburtstag

und wir wünschen unserem Gemeinderat und zweiten Vorsitzenden des Ortsvereins der SPD Ketsch alles Gute und natürlich dass er weiterhin fit und gesund bleibt um nicht nur den Fussballplatz aufzuwühlen sondern auch weiterhin offen und engagiert für die Ketscher Bürgerinnen und Bürger im Ketscher Gemeinderart. Danke für dein unendliches Engagement lieber Tarek!

Dir und Deiner Familie einen schönen und besonderen Tag heute.

 

Alles Gute lieber Hassan Arnout

Zu deinem heutigen Geburtstag wünschen wir unserem Kandidaten Hassan Arnout alles Gute.

Nachhaltigkeit und Möglichkeiten des Klimaschutzes als Thema!


Ketsch Bürger diskutieren über Klimaschutz – SPD Kreisräten Monika Meyer-Kuhn zu Gast – Ketsch empfiehlt Teilnahme am Klimaschutzprojekt des Bundes

Am vergangenen Mittwoch hatte die SPD wieder zu ihrem monatlich stattfindenden „Mittwochsgespräch“ geladen. Ehrengast und Referentin im Dolce&Salato der TSG Ketsch war Monika Maier-Kuhn, Kreisrätin und Gemeinderätin aus Schwetzingen, die einen spannenden Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeit in der Gemeinde“ im Gepäck hatte. Die erste Frage, die sich Ketscher Bürger und Monika Maier-Kuhn stellten, ist was Nachhaltigkeit für den einzelnen bedeutet und wie ist diese aktuell oft gebrauchte Bezeichnung einzuordnen.

Nachhaltigkeit betrifft jede Fragestellung des kommunalen Wirtschaftens. Besonders der öffentliche Personennahverkehr kann einen wertvollen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Klimafreundlichkeit der Gemeinde beitragen. Ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz entlastet die Straßen ebenso, wie es die Luftqualität verbessert und die Menschen in der Region mobiler macht. Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang gut aufeinander abgestimmte Fahrpläne und eine ausreichende Frequenz der einzelnen Linien, aber auch die Barrierefreiheit der Haltestellen, damit sie wirklich für alle Bürger nutzbar sind

Ein Klimaschutzkonzept für Ketsch?

Im Januar 2019 ist die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ des BMU (Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) in Kraft getreten. Diese neue Richtlinie des bestehenden Klimaschutzprogramms schafft für Gemeinden zusätzliche Fördermöglichkeiten, vor allem in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasserversorgung. Ketsch könnte für alle Förderschwerpunkte erhöhte Förderquoten beantragen: von der Einführung von Energiemanagementsystemen, eine intelligente Verkehrssteuerung bis hin zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und anderen Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
SPD fordert Teilnahme am Klimaschutzprojekt
Monika Maier-Kuhns Bericht über das Klimaschutzprojekts des Bundes überzeugten die SPD Ketsch so sehr, dass die SPD Ketsch die Gemeinde auch auffordert, an diesem Projekt teilzunehmen. Da die Teilnahme vom Bund fast zu 100% finanziert wird, findet die SPD Ketsch, dass die Gemeinde bei dieser Chance nicht zögern sollte. Dazu gehören auch naturfreundliche Maßnahmen wie die Einführung oder Anschluss an ein Mehrweg-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher, Ökologische und Biologische Hundetüten. Genauso aber auch die Einrichtung von Umweltzonen für Ketsch oder die im letzten Jahr von der SPD eingebrachte, aber durch Verwaltung und die andere Fraktionen aufgrund von Unrentabilität abgelehnte, Einführung von NextBike Stationen für Ketsch.

Die Gemeinde Ketsch als Vorbild

„Die Liste an Möglichkeiten und Ideen der SPD Ketsch ist lang die wir in Ketsch dahingehend angehen könnten, allerdings ist die Frage der Finanzierung immer im Raum und meist auch das größte Hindernis. Wenn Ketsch es schafft sein eigenes integriertes Klimaschutzkonzept zu erarbeiten, könnte man über die angesprochenen Fördermaßnahmen vieles verwirklichen und diverse Probleme lösen.“ so Gemeinderat Gerhard Weixler und Kandidatin Karin Straßburger.
Die Gemeinde Ketsch ist schon Mitglied der KLiBa Rhein Neckar und kann sich dahingehend kostenfrei über Maßnahmen und Möglichkeiten informieren lassen.

Begehung unserer Lieblingsinsel

Die SPD Ketsch und die Kandidatinnen und Kandidaten laden zu einer Begehung auf unsere Ketscher Rheininsel alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Ketsch, sowie aus der Region herzlichst ein.

 

Am 13.4 von 15 bis 17 Uhr auf der Ketscher Rheininsel

Das Naturschutzgebiet und Natura-2000 genannte Gebiet der „Ketscher Rheininsel“ verfügt über eine Auenlandschaft von sehr hohem ökologischem Wert. Auch ist die gesamte Rheininsel als Vogelschutzgebiet (Nr. 6617-401) sowie als Fauna-Flora-Habitat Gebiet (FFH- Gebiet 6716-341) ausgewiesen.
Wir Ketscher identifizieren uns in besonderer Weise mit der Ketscher Rheininsel.
In den letzten Jahren wurden im Rahmen des europäischen Naturschutznetzwerkes Natura 2000 zahlreiche Schutzgebiete ausgewiesen, um die Lebensräume und den Bestand besonders geschützter Arten zu erhalten. Darunter fallen insbesondere Arten, die für ihre Existenz auf eine ungestörte Waldentwicklung sowie Alt- und Totholzvorkommen angewiesen sind.
Auengesellschaften wie auf der Ketscher Rheininsel zählen damit zu den produktivsten und artenreichsten Lebensgemeinschaften in Mitteleuropa. Auf den insgesamt sechs bis acht Prozent der Landesfläche, die die Auen in Deutschland einnehmen, sind etwa zwei Drittel der heimischen
Pflanzengesellschaften anzutreffen. Die Ketscher Rheininsel gehört darunter wiederum zu den ganz
besonderen Juwelen.
Der BUND Vorsitzende Dieter Rösch seinen stellvertreter Thomas Kuppinger aus Reilingen berichtet an diesem Tag über seine Erfahrungen wie Auenlandschaften erhalten und vernetzte Strukturen aufgebaut werden können.

Gerne können Sie im Vorfeld an uns Anregungen und Fragen an mitmachen@spdketsch.de oder im direkten Gespräch richten.
Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind vor allem nach Regenfällen angebracht. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben, Spenden für den BUND e.V. um die Natur und Umwelt nachhaltig zu schützen sind jederzeit willkommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen guten Dialog.

TREFFPUNKT an der Rheinbrücke

Die Freitagspost von Daniel Born

Liebe Freundinnen und Freunde der Freitagspost,

liebe Genossinnen und Genossen,

was ist clever? Sicher nicht, wenn man wie Boris Becker diese Woche einen Stau über einen Waldweg umfahren will. Clever – so der Duden – ist, wenn man wendig und taktisch geschickt alle Möglichkeiten nutzt. Wir Baden-Württemberger*innen gelten ja oft als besonders clever. Wie das aber eben bei Klischees ist, man findet rasch das Gegenbeispiel. Im Falle Baden-Württembergs und „clever“ kann man sagen: die Landesregierung ist es jedenfalls nicht. Dass haben wir diese Woche erneut gemerkt. Und dies, in einem für alle beteiligten Seiten besonders ärgerlichen Fall.

2020 wird es auf Bundesebene endlich eine neue Regelung geben, nach denen Geflüchtete, die in einer Ausbildung sind oder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, nicht abgeschoben werden. Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum das Land sich weigert, schon jetzt im Vorgriff darauf entsprechend zu agieren. Damit würde man den Geflüchteten und den Betrieben helfen. Und eine gute praktikable Lösung schaffen. Bayern z.B. handhabt dies völlig anders und hat bereits eine Vorgriffsregelung erlassen, die schon jetzt die künftigen Voraussetzungen des angekündigten Bundesgesetzes vorwegnimmt. Innenminister Thomas Strobl und die CDU sollten sich ein Beispiel an ihren Parteifreunden in Bayern nehmen, die zeigen, wie es gehen kann. Aber so clever ist die baden-württembergische Regierung nicht und verpasst eine Chance.

Die Grünen müssen sich fragen lassen, warum sie der CDU und Innenminister Strobl bei diesem Thema so freie Hand lassen. Auch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut muss sich fragen lassen, warum sie an der Stelle nicht wirksamer die Interessen der baden-württembergischen Wirtschaft vertritt. Mittlerweile haben sich über einhundert Unternehmen zusammengeschlossen, um für den ,Spurwechsel‘ von Geflüchteten in eine dauerhafte Beschäftigung einzutreten. Das ist verständlich: viele Unternehmen haben Zeit und Geld in ihre neuen Mitarbeiter investiert. Wenn diese wichtigen Mitarbeiter nun einfach abgeschoben werden, versteht das draußen im Land niemand, zuallerletzt der Unternehmer, der händeringend nach Fachkräften sucht und dem von Grün-Schwarz Knüppel zwischen die Beine geworfen würden.

Clever? Nein, clever ist diese Landesregierung nicht.

Mit herzlichen Grüßen aus Waldkirch (hier bin ich heute zu wohnungspolitischen Terminen) und den besten Wünschen für ein schönes Wochenende

Ihr & Euer Daniel

P.S.: Über Rückmeldungen zu meiner Freitagspost freue ich mich immer. Ihr erreicht mein Team und mich per E-Mail unter buero@daniel-born.de oder telefonisch: 06205-38324. Auch mit allen anderen Anliegen, Ideen, Anregungen und Fragen dürft Ihr Euch gerne an uns wenden. Außerdem könnt Ihr hier Interesse an einer Besucherfahrt in den Landtag anmelden. Nicht nur wöchentlich, sondern tagesaktuell informiere ich auch auf meiner Homepage und bei Facebook über meine Arbeit.

Foto der Woche: Am Mittwoch vor den Sitzungen im Landtag habe ich mit der IG Metall und Belegschaften in Stuttgart für sichere Arbeitsplätze demonstriert.

 

 

 

Unser Kompass ist auf Stärkung der Familien ausgerichtet

SPD-Vertreter aus dem Wahlkreisnorden waren gemeinsam mit ihrem Landtagsabgeordneten Daniel Born im Oftersheimer Gemeinschaftshaus zusammen-gekommen, um ihre kommunalen Ziele miteinander zu diskutieren.

Oftersheim. Diese sogenannte SBKOPE-Runde (Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt, Eppelheim) gehört schon seit den 70er-Jahren zu den festen Institutionen der regionalen SPD. „Hier können die zentralen Themen, die uns vor Ort bewegen, diskutiert werden und wir schaffen im Gespräch mit unserem Landtagsabgeordneten die wichtige Verzahnung zwischen Land und Kommune.“ so Alexander Leonhardt für den gastgebenden Oftersheimer SPD-Ortsverein.

Aus allen Ortsvereinen konnte berichtet werden, dass die Unterschriftensammlung zum Start des Volksbegehrens für die gebührenfreie Kita ein großer Erfolg war. „Es ist gut, dass wir nun die erste Hürde geschafft haben, denn mit unserem Ansatz, mehr Qualität, mehr Fachkräftegewinnung und mehr Entlastung der Familien zusammen zu denken, haben wir vor Ort überzeugt.“ so Daniel Born, der im Landtag unter anderem für die Themen frühe Bildung und Grundschulen zuständig ist. „Kita-Gebühren sind faktisch eine Familiensteuer. Und eine Familiensteuer müssen wir abschaffen!“ so der SPD-Politiker weiter.

„Es ist eigentlich traurig, dass es keine Einsicht von Seiten der Landesregierung gibt, aber zum Glück hat die SPD während ihrer letzten Regierungsbeteiligung im Land darauf gedrängt, die Möglichkeit des Volksbegehrens auszubauen“ wies Alexander Leonhardt hin. Nun sei es möglich, in einer Koalition der Bürgerinnen und Bürger die Gebührenfreiheit durchzusetzen.

Neben der gebührenfreien Kita wurde in den Berichten aus den einzelnen Ortsvereinen deutlich, dass für die SPD jeweils vor Ort das passende Konzepte erarbeitet werden kann, sich aber viele Aufgabenbereiche in allen Kommunen gleichen. Neben der Kita-Ausstattung und –Gebührensituation sind dies z. B. Mobilitätskonzepte, bezahlbarer Wohnraum für alle und das gelingende Miteinander der Generationen.

Die drei Kreisräte Monika Maier-Kuhn, Hans-Peter Müller und Janfried Patschke nutzten die Runde, um die zahlreichen Initiativen der SPD seit der vergangenen Kreistagswahl aufzuzeigen. „Für uns ist immer klar, dass die Menschen einen sozialen Rhein-Neckar-Kreis wollen und das ist nur möglich mit einem handlungsfähigen Rhein-Neckar-Kreis.“ so die Kreisräte.

Neben dem konsequenten Engagement für die Senkung der Kreisumlage, waren die Anwesenden vor allem überzeugt von der Arbeit der SPD-Fraktion im Kreis, was die Förderung der Kindertagespflege im Rhein-Neckar-Kreis betrifft. „Durch diese landesweit vorbildliche Förderung sollen einerseits mehr Plätze entstehen und andererseits die Beiträge für die Eltern gesenkt werden“, erläuterte Maier-Kuhn die erfolgreiche Initiative.

SPD-Gemeinderat Jens Rüttinger machte in einer Schlussrunde deutlich, dass für die SPD das soziale Miteinander die Überschrift für alle Fragen auf allen Ebenen sei: „Wir prüfen Fragen vor Ort, wie mit klugen Entscheidungen der soziale Zusammenhalt gestärkt werden kann. Zum Beispiel mit einem Mehrgenerationenwohnen – wie es unser Vorschlag beim alten Feuerwehrhaus ist.“ so Rüttinger und weiter: „Das ist auch unser Angebot bei der Kommunalwahl in allen sechs Gemeinden.

Und zusätzlich starten wir noch bei der Europawahl durch: Dass die SPD für die Europawahl nicht nur mit Katarina Barley eine herausragende Spitzenkandidatin hat, sondern aus dem Rhein-Neckar-Kreis mit Dominique Odar eine ebenso überzeugte Europäerin antritt, die uns gerne jederzeit Rede und Antwort steht, rundet die Vorfreude auf den Wahlgang am 26. Mai ab“ betont der Oftersheimer SPD-Fraktionsvorsitzende.

„Kretschmanns Sündenfall“: SPD zieht zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas vor Staatsgerichtshof

Stoch: „Wir lassen uns auf unserem Weg zur Entlastung von Familien nicht ausbremsen“

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch hat die Zurückweisung des Zulassungsantrags zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas durch die Landesregierung scharf kritisiert. „Das ist Kretschmanns Sündenfall. In dieser Regierung herrscht offensichtlich nackte Panik aus Angst vor dem Volk.“

Der SPD-Chef betonte, bei der Nichtzulassung dieses ersten Volksbegehrens nach Änderung der Landesverfassung gehe es nicht um irgendeine rechtliche Entscheidung des Innenministeriums, sondern um „billiges politisches Taktieren an der Spitze der Landesregierung von Seiten des Innenministers und des Ministerpräsidenten – und zwar auf Kosten der Demokratie in Baden-Württemberg“.

Landesvorsitzender Andreas Stoch

 

„Grün-Schwarz hat die Hosen voll“

Kretschmanns „wohlgepflegter Ruf als bürgernaher und glaubwürdiger Landesvater“ ist damit endgültig Vergangenheit, so Stoch. „Der Herr Ministerpräsident gibt sich gern basisdemokratisch, will in Wahrheit aber nur das zulassen, was ihm in den Kram passt. Und dazu ist ihm offenbar jedes Mittel recht. Die Grünen in Baden-Württemberg brechen endgültig mit allem, wofür sie früher einmal standen.“

Der SPD-Vorsitzende erklärte, Kretschmann und Strobl wollten das Thema der Gebührenfreiheit „auf Teufel komm raus“ abwürgen, koste es, was es wolle. „Und zwar, weil Grüne und CDU angesichts des Kommunalwahlkampfs die Hosen voll haben – zurecht, denn sie haben familienpolitisch rein gar nichts auf die Reihe gebracht. Mit ihrer unsouveränen Taktiererei machen sie das jetzt aber nur noch schlimmer. Grün und Schwarz verbindet nichts mehr außer die Angst vor einem Votum der Menschen.“

Binder: SPD-Gesetz laut Gutachten „ausdrücklich verfassungsgemäß“

Generalsekretär Sascha Binder

Generalsekretär Sascha Binder betonte, die Gesetzesvorlage der SPD widerspreche der Landesverfassung ausdrücklich nicht. Denn nach der Verfassung könnten zwar über Abgabengesetze, Besoldungsgesetze und das Staatshaushaltsgesetz keine Volksbegehren stattfinden. Wie das Kindertagesbetreuungsgesetz selbst sei aber auch das Änderungsgesetz der SPD dazu kein Abgabengesetz. Es regele eben nicht die Pflicht von Bürgern, Geldleistungen – in welcher Form auch immer – an öffentliche Haushalte zu erbringen, sondern verpflichte lediglich das Land zur finanziellen Unterstützung der Träger, wenn diese auf Elternbeiträge verzichten würden.

Außerdem handele es sich dabei auch nicht um „das Staatshaushaltsgesetz“. Die Gesetzesvorlage sei zwar finanzwirksam, werde dadurch aber nicht zum Staatshaushaltgesetz – denn dieses sei schlicht als das Haushaltsgesetz definiert, welches den Haushaltsplan feststellt. „Ein entsprechendes verfassungsrechtliches Gutachten liegt uns vor“, unterstrich Binder. „Das werden wir entsprechend deutlich machen.“

Einstweilige Anordnung angestrebt

Stoch und Binder – als die beiden Vertrauensleute des Zulassungsantrags – werden nun innerhalb der nächsten zwei Wochen den Staatsgerichtshof anrufen, um eine einstweilige Anordnung zu erwirken. Denn das Volksabstimmungsgesetz mache klar, dass über die Zulässigkeit eines Antrags kurzfristig rechtskräftig entschieden werden muss. Die vom Landtag durch das Gesetz gewollte Erleichterung der direkten Demokratie habe hohe Bedeutung für das Gemeinwohl und dürfe ausdrücklich nicht durch Regierungshandeln behindert werden.

„Der schöne Lack ist ab“

„Wir werden uns auf unserem Weg zur Entlastung von Familien in Baden-Württemberg nicht durch diese Landesregierung ausbremsen lassen“, bekräftigte Andreas Stoch. „Wer ständig Bürgerbeteiligung predigt, sich dann aber hinter juristischen Argumenten verschanzt, ist nicht glaubwürdig. Der schöne Lack, Herr Ministerpräsident, ist ab.“

 

Bericht vom 04.03.2019 von spd-bw.de

Daniels Freitagspost

Liebe Freundinnen und Freunde der Freitagspost,

liebe Genossinnen und Genossen,

jeden Morgen schlage ich derzeit die Zeitung auf und denke: „Oh, der macht bei der CDU mit?“ oder „Ja gut, die steht schon immer bei den Freien Wähler mit drauf.“ oder „Die hätte auch zu uns gepasst.“ – und bei dem ein oder anderen jüngeren Gesicht das obligatorische: „Wem gehört der?“ Und natürlich freue ich mich wie Bolle über die starken Namen und tollen Persönlichkeiten, die sich unter dem Dach der SPD sammeln. Geht es Ihnen bzw. Dir genauso? Es ist Listenaufstellungszeit, überall im Land. Bei uns in der SPD und auch bei der politischen Konkurrenz. Eine aufregende Zeit. Und ein Fest für die Demokratie und des ehrenamtlichen Engagements. Allein für die SPD werden am 26. Mai um die 200 Frauen und Männer im Wahlkreis kandidieren. Das ist doch einmal ein viel bunteres Bild als nur eine Dominique Odar, eine Neza Yildirim, ein Lothar Binding oder ein Daniel Born auf dem Plakat.

Die Kommunalwahl ist vielfältig und dabei ganz heimatverbunden und bürgernah. Kommunalwahllisten sind Teams von verschiedenen Generationen, Lebenssituationen, Berufen, Vereinen und Interessen. Ein Team von Menschen, die sich für ihre Kommune einbringen wollen und einen Grundstock an Überzeugungen teilen.Und darum in eine politische Konkurrenz mit den anderen Teams treten. Es geht um ganz konkrete Dinge und um die große Frage, wie eine zukunftsfähige Stadt oder Gemeinde für alle gelingt.

Von den wahrscheinlich knapp über 1000 Kandidierenden im Wahlkreis werden nach dem 26. Mai nur 204 ein Gemeinderatsmandat haben. Wichtig ist zu wissen, dass die Stimmen, die man erhalten hat, nicht verloren sind auch wenn man selbst nicht zur Gemeinderätin oder zum Gemeinderat gewählt wurde. Denn alle Stimmen helfen dem eigenen Team mehr Sitze zu bekommen.Ich hatte 1994 gleich mit 18 Jahren für den Kreistag kandidiert. Gewählt wurde ich damals noch nicht. Aber es hat Freude gemacht, mit den anderen zusammen möglichst viele Stimmen für unsere SPD-Liste zu sammeln und sich am Info-Stand über Kommunalpolitik zu unterhalten. Und natürlich im Vorfeld bei der Programmerstellung meine Ideen als Kandidat einzubringen. Wann hat man schon diese Möglichkeit?

Ich finde, das große Engagement, das wir vor Ort erleben, muss auch die Politik in Land und Bund verpflichten. Wie heißt es so treffend: die Kommunen sind nicht das Kellergeschoß der Demokratie sondern das Fundament. Das muss man auch leben.

Ich ärgere mich darum immer, wenn in Sonntagsreden die Kommunen gelobt werden, aber dann, wenn es konkret wird, sich das Land aufführt, als würde es mit irgendeinem Unternehmen verhandeln. Dabei gehören die sich selbstverwaltenden Kommunen verfassungsrechtlich zum Land. Wenn es um die Unterstützung der Bildungsaufgaben wie bspw. die Erhöhung der Erstattung für Kindertageseltern oder eine konkrete Mobilitätsbelastung wie den Shuttle-Verkehr über die zu sanierende Salierbrücke geht, dann knausert das Land gerne und lässt die Kommunen im Regen stehen.Wenn sich vor Ort so viele Leute engagieren, um ihre Kommune gestalten zu können, dann muss auch die Zusammenarbeit zwischen Land und den Kommunen so sein, dass es vor Ort die finanziellen Möglichkeiten gibt, Entscheidungen treffen zu können.

Darum beginne ich meinen Tag wie gesagt damit, in der Zeitung die Listen anzuschauen. Und dann setze ich mich an meinen Schreibtisch und arbeite dafür, dass die, die kandidieren, egal ob sie meiner SPD angehören oder einer anderen Liste, dann wenn sie gewählt werden, auch vor Ort entscheiden können.

Mit herzlichen Grüßen aus Schwetzingen und den besten Wünschen für ein schönes Wochenende

Ihr & Euer Daniel

Foto der Woche: die SPD-Gang auf der Schwetzinger Prunksitzung

WIR FÜR KETSCH weiterhin mit der SPD Ketsch

SPD hält Klausurtagung ab – Leitgedanken “Wir für Ketsch” bleibt die Maxime
– 3 Hauptanliegen des Wahlkampfes wurden herausgearbeitet.

 

Bildung, Verkehr und Wohnen, für diese Bereiche setzt sich die SPD Liste in
diesem Wahlkampf verstärkt ein, betont aber auch dass man weitere Inhalte wie zum Beispiel die Nachhaltigkeit in der Gemeinde, Entwicklung der Finanzen und die Verbesserung der Vereinsförderrichtlinien und Maßnahmen u.a. zur Reduzierung von Plastik und Papiermüll nicht außer Acht lassen möchte.
Sonntags morgens trafen sich die Kandidaten um gemeinsam an diesen Punkten zu arbeiten und beschlossen weiterhin an der bestehenden Maxime, auch des
Ortsvereins, „Wir für Ketsch“ festzuhalten.

Gemeinderatskandidat und leidenschaftlicher Ringer Moses Ruppert stellte zu dieser wichtigen Entscheidung voller Überzeugung fest: Dieser Slogan trifft den Nagel auf den Kopf.“ Wir, die Kandidaten und Kandidatinnen, Helfer und Unterstützer der SPD, arbeiten weiterhin hart, engagiert und mit Freude daran das Leben für uns Ketscher in unserer Heimatgemeinde zu verbessern und zu erhalten. Wir als Ketscher Bürger setzen uns für eine zukunftsorientierte, gemeinschaftlich faire und offene Entwicklung in der Gemeindepolitik ein. Gemeinsam mit allen Ketschern die besten Lösungen zu finden für unser Zusammenleben und nicht um am Ende nur die meisten und stärksten Plätze im Rat zu erhalten.
Mit viel Enthusiasmus und Freude an der Diskussion bei so vielen Themen konnte man drei Themenbereiche besonders herausarbeiten.

Ernährung als Teil der Bildung
“Verbesserungen für Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen und Kitas erreichen”. Sandra Reiff, Manuel Rebmann und Alexander Stotz wollen sich unter anderem dafür einsetzen, dass Kinder in Ketscher Einrichtungen “angemessenes” Essen auf den Teller bekommen. Kindergärten sollen zukünftig auch regelmäßiger Obst, Gemüse und Milchprodukte von regionalen Bauern erhalten können. Auch damit Kinder und Eltern sich mit Fragen wie gesunde Ernährungsgewohnheiten, die Vermeidung von Abfällen, oder der lokalen Nahrungsmittelproduktionsketten auseinandersetzen. Momentan werden viele
Kindergärten in Ketsch von einem Großlieferanten betreut und mit fertigen Mittagsgerichten beliefert. In ersten Gesprächen mit Eltern wurde erwähnt dass die Kinder oft verweigern würden überhaupt zu essen. Die SPD Ketsch packt das Thema an und wird sich die Lieferanten, Konzepte und Erfahrungen der Pädagogen und Eltern genauer anschauen. Auch mit Blick auf den Mensabau an der Neurottschule und dem gestarteten Volksbegehren der SPD im Land für gebührenfreie Kitas.

Viel zu viele LKWs
“Optimierung der Busverbindungen und Verkehrssituation” fast in etwa eins der dringlichsten und vielschichtigen Themengebiete in Ketsch zusammen. Gemeinderat Gerhard Weixler und Kandidatin Anette Drexler sind hier besonders motiviert, den Verkehr in Ketsch und aus Ketsch besser zu leiten und die Straßen sicherer zu machen. Ketsch ist eine Gemeinde mit sehr vielen Pendlern und Autofahren dies gilt es zu bedenken. Radfahrer haben es in Ketsch nicht leicht, lange Fahrten nach Heidelberg oder Mannheim mit dem Bus, schlechte Staffelung der Fahrpläne nach Schwetzingen oder Hockenheim auf der einen Seite und viel zu viele LKWs, die immer häufiger durch den Ortskern fahren. Ein Thema dass man nicht außer Acht lassen darf ist die allgemeine Barrierefreiheit in der Gemeinde. Wenn man bedenkt dass nicht einmal das Rathaus mit seiner Tür barrierefrei ist, ist der Handlungsbedarf mehr als gegeben.

Erste eigene Wohnung? In Ketsch…?
Parallel dazu kümmert sich eine Arbeitsgruppe “Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch für junge Familien und Bürger/innen” des Kandidaten Moses
Rupperts darum, dass Ketscher und deren Kinder sich das Wohnen auch noch in Zukunft leisten können. Er und Jaron Bock merkten an der Klausurtagung an, dass junge Ketscher immer häufiger keine bezahlbare Wohnungen in Ketsch fänden und darum leider oft ihr Heimatort verlassen müssten.“Viele in meinem Alter können sich Wohnen in Ketsch nicht mehr leisten oder
finden keinen bezahlbare Alternativen zum Bauen” so Ruppert. Um diese Möglichkeiten zu schaffen, in ihrem schönen Heimat- und Kindheitsort wohnen bleiben zu können, setzten sich die Kandidaten der Ketscher SPD und speziell diese Gruppe für mehr bezahlbaren Wohnraum und Mietkonzepte in Ketsch ein. Es geht auch nicht immer darum freie Flächen zu bebauen und damit zu versiegeln. Eine Möglichkeit könnte das Mietkonzept „FAIRmieten“ sein dass aktuell in Schriesheim diskutiert wird oder die bessere Nutzung von eventuellen Leerständen oder Umfunktionierung aktuell anderweitig genutzter Gebiete.

 

Bei den nächsten gemeinsamen großen Klausurtagungen, die nächste am Sonntag den
10.März, wird man diese Themen und weitere vertiefen.
Bürger sind natürlich immer dazu eingeladen die SPD Ketsch mit Problemen, Ideen und Vorschlägen zu kontaktieren. Sprecht unsere Kandidaten bei den Terminen einfach an,schreibt uns in Facebook / Instagram oder per Mail an mitmachen@spdketsch.de

 

Bild:Ye Fung Tchen www.fungieren.com Text: SPD Ortsverein Ketsch