Kurz & bündig – Freitagspost von Daniel

Liebe Freundinnen und Freunde der Freitagspost,
liebe Genossinnen und Genossen,

die Freitagspost kommt heute aus Lagos (Nigeria). Seit Montag bin ich als Wirtschaftsausschussmitglied mit einer Delegation aus Regierung, Vertretern von Kammern und Unternehmern in Westafrika unterwegs. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Ländern Subsahara-Afrikas gewinnt vor allem aufgrund der hohen Dynamik der Märkte zunehmend an Bedeutung. Ghana und Nigeria können sicher auch Unternehmen aus Baden-Württemberg mittelfristig gute Chancen für ein wirtschaftliches Engagement eröffnen. Während Nigeria aufgrund seiner immensen Marktgröße sowie seines großen Ölvorkommens und der damit verbundenen Kaufkraft als eines der potenzialreichsten Länder des Kontinents gilt, ist Ghana aufgrund seiner politischen Stabilität und seines einfachen Marktzugangs vor allem im Afrika-Geschäft interessant. Das war in jedem der zahlreichen Gespräche zu spüren. Und sowohl in Accra als auch in Lagos konnte ich junge Unternehmensgründer und Start-Ups erleben, die mit so klugen Ideen bereit sind, ihren Ländern ganz neue Perspektiven zu geben.

Wir in der SPD-Fraktion haben vorgeschlagen, dass man aber nicht nur die jungen Menschen in den Blick nehmen sollte, die als Start-Up-Unternehmer eigene Unternehmen gründen, sondern auch diejenigen Unternehmen beachten, die bereit sind, „gute Jobs“ aufzubauen. Darum haben wir im Landtag eine Ausbildungspartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und afrikanischen Staaten gefordert.

Und neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sind im Miteinander mit Afrika auch noch andere Säulen zu erarbeiten damit ein gutes Haus entsteht: die Menschrechtssituation, die Demokratie und die Bekämpfung von Armut sind nur drei Beispiele. Vor wenigen Wochen habe ich im Landtag zur Afrika-Strategie gesprochen: Afrikarede Daniel Born.

Dabei habe ich Willy Brandt zitiert. Als ich gestern Abend erzählte, dass ich Sozialdemokrat bin, wurde ich von meinen nigerianischen Gesprächspartnern sofort auf Willy Brandt angesprochen und auf seine Idee von der „Einen Welt“.

Zur „Einen Welt“ gehört der Handel genauso dazu wie Investitionen, abhängige Beschäftigung genauso wie Unternehmertum, faire Agrarpreise genauso wie schnelles Internet, Menschenrechte genauso wie soziale Sicherheit und Demokratie genauso wie Rechtsstaat.

Wenn der baden-württembergische Mittelstand seine Chancen klug nutzt, dann kann das nicht nur ein wirtschaftlicher Gewinn, sondern ein weiterer Baustein im Modell der „Einen Welt“ sein. Ein guter Gedanke, der Hoffnung macht.

Mit roten Grüßen

Ihr und Euer Daniel

 

  1. S. : Über Rückmeldungen zu meiner Freitagspost freue ich mich immer. Ihr erreicht mein Team und mich per E-Mail unter buero@daniel-born.de oder telefonisch: 06205-38324. Auch mit allen anderen Anliegen, Ideen, Anregungen und Fragen dürft Ihr Euch gerne an uns wenden. Außerdem könnt Ihr hier Interesse an einer Besucherfahrt in den Landtag anmelden. Nicht nur wöchentlich, sondern tagesaktuell informiere ich auch auf meiner Homepage und bei Facebook über meine Arbeit.

 

Foto der Woche: Zu Besuch im Trainingszentrum der Entwicklungspartnerschaft aus Scania, ZF Friedrichshafen, Robert Bosch, WABCO und GIZ zur Ausbildung von Lkw-Mechanikern in Tema (Ghana)

 

5,35 Mio. Euro für Städte

Rosa Grünstein begrüßt 5,35 Mio. Euro für Maßnahmen im Wahlkreis Schwetzingen

Städte und Gemeinden in Baden- Württemberg erhalten für Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung im Programmjahr 2015 insgesamt 205,1 Millionen Euro. Landesweit werden 310 Vorhaben gefördert, Sieben davon im Wahlkreis Schwetzingen. „Mit rund 5,35 Mio. Euro unterstützt die grün- rote Landesregierung Maßnahmen den Wahlkreis Schwetzingen“, teilte die Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein heute mit. „Das zeigt, welch hohen Stellenwert die Landesregierung der städtebaulichen Entwicklung beimisst.“ Für laufende Sanierungsmaßnahmen in Schwetzingen gebe es eine Förderzusage in Höhe von 900.000 €. Für die Gemeinden Brühl, Eppelheim, Ketsch, Neulußheim, Plankstadt und Reilingen wurden insgesamt 4,45 Mio. € zugesagt.

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„Die Förderung ermöglicht neue Maßnahmen zu Instandsetzungen und Modernisierung vorhandener Bausubstanzen, Nachverdichtung in Quartiersinnenbereichen und Umnutzung von Nebengebäuden für wohnbauliche Zwecke“, sagte Grünstein.

Über die Förderung für Maßnahmen im Raum Schwetzingen hatte der Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium, Peter Hofelich, die Abgeordnete Grünstein persönlich informiert. Hofelich wies darauf hin, dass die Förderung im Programmjahr 2015 landesweit um eine Million Euro höher liege als im vorangegangenen Programmjahr (2014: 204,1 Millionen Euro). Das sei durch die Erhöhung der Bundes- und Landesfinanzhilfen und den Übertrag zurückgegebener Mittel möglich. „Mit dem Geld unterstützen wir unsere Städte und Gemeinden bei ihren Anstrengungen, städtebauliche Missstände und Entwicklungsdefizite zu beseitigen“, sagte Hofelich.

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid betonte: „Die Städtebauförderung ist das zentrale Infrastrukturprogramm des Landes. Es sichert in großem Umfang und vor allem im örtlichen und regionalen mittelständischen Bau- und Ausbaugewerbe Arbeitsplätze.“ Jeder Euro, der in die Städtebauförderung fließe, löse private und öffentliche Folgeinvestitionen von bis zu acht Euro aus. Das gehe aus Studien hervor. Dank der Fördermittel in Höhe von 205,1 Millionen Euro im Programmjahr 2015 könnten Investitionen von bis zu 1,6 Milliarden Euro folgen.

Die Mittel, die für städtebauliche Maßnahmen in Städten und Gemeinden im Programmjahr 2015 freigegeben wurden, stammen sowohl aus Landes- als auch aus Bundesmitteln. 144,9 Millionen Euro sind Landesfinanzhilfen, 60,2 Millionen Euro Bundesmittel.

Links:

http://www.rosa-gruenstein.de

Daniel Born unser Kandidat für den Landtag

 Hockenheim.

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Mit überzeugenden 57% wurde Daniel Born zum Kandidaten für den Wahlkreis 40 gewählt. Von den 225 abgegebenen Stimmen entfielen 128 auf Born und 95 Stimmen auf seine Gegenkandidatin, die stellvertrende SPD- Kreisvorsitzende Renate Schmidt. In seiner Bewerbungsrede bilanzierte der 39- jährige Jurist und Kommunalpolitiker: „Unsere Partei gestaltet die Gegenwart und die Zukunft von Baden- Württemberg.“ Vor allem in den Kernbereichen der Sozialdemokratie – gute Arbeit, Bildungsgerechtigkeit und Familienpolitik –  habe man das Land voran gebracht.  „Die Dynamik in Bildung und Wissenschaft, der Erfindergeist, der wirtschaftliche Erfolg in Baden- Württemberg muss zusammengehen mit dem was unsere ureigenste Aufgabe ist: für sozialen Zusammenhalt zu sorgen, für Gerechtigkeit. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten schaffen es Arbeit, Wirtschaft und Soziales wieder so nah zueinander zu führen, wie es sich für eine soziale Marktwirtschaft gehört. Das Musterland für gute Arbeit muss ein Idenditätsmerkmal für Baden- Württemberg und ein Markenkern der SPD werden“, sagte Daniel Born an die Adresse der SPD- Mitglieder aus dem Wahlkreis.

Als Beispiele nannte er das Landesarbeitsmarktprogramm, das Bildungszeitgesetz, das Tariftreuegesetz und die verbesserten Chancen für die Jugendlichen, die ohne Unterstützung keinen Ausbildungsplatz finden.

Im Team mit Daniel Born kandidiert der Schwetzinger SPD- Vorsitzende Simon Abraham als Zweitkandidat, der bei zwei Gegenbewerbern bereits im ersten Wahlgang 109 Stimmen und damit die absolute Merherit erzielen konnte. Abrahm freut sich auf den anstehenden Wahlkampf: „Gemeinsam mit Daniel Born möchte ich dafür sorgen, dass die SPD am Steuer bleibt, denn die letzten vier Jahre haben gezeigt, Baden- Württemberg braucht eine starke SPD.“

Für die SPD im Wahlkreis 40 steht damit im nächsten Jahr – nach 28 Jahren Abgeordnetentätigkeit von Karl- Peter Wettstein und 16 Jahren Abgeordnetentätigkeit von Rosa Grünstein – ein Generationswechsel an. Rosa Grünstein hatte im November erklärt, dass sie bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten werde. Von der Entscheidung der Mitglieder zeigte sich Grünstein überzeugt: „Zwei junge, kluge und hochmotivierte Männer, die zukunftsgerichtet arbeiten werden. Unser Wahlkreis kann stolz sein solch ein kompetentes Team vorweisen zu können.“SPD_Abraham

 

 

Der Ortsverein Ketsch wünscht Daniel Born viel Erfolg bei der Wahl!

Informationen zu Daniel Born:

http://www.daniel-born.de/